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Rettungskräfte und Bergwacht üben für Ernstfall bei Immenstadt

Rettungsdienst und Bergwacht übten am Donnerstag bei Immenstadt für den Ernstfall.
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  • Rettungsdienst und Bergwacht übten am Donnerstag bei Immenstadt für den Ernstfall.
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Am Donnerstagabend haben Bergwacht und Rettungsdienst bei Ratholz nähe Immenstadt für den Ernstfall geprobt. Im Rahmen einer Übung sind 40 Helfer der Bergwachten Immenstadt und Oberstaufen sowie des Rettungsdienstes des Bayerischen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe alarmiert worden.

Der Einsatz lautete: "Bergbahn bleibt aufgrund eines Stromausfall stehen – Lebensbedrohliche Erkrankung
einer Wanderin – Auffahrunfall aufgrund von Unachtsamkeit beim „Alpsee-Coaster“."  

Stehengebliebene Bergbahn

Die Bergbahn, in der sich Personen aufhielten, war wegen eines Stromausfalls nicht mehr fahrbereit. Die Personen konnten also nicht ins Tal zurückfahren. Der diensthabende Betriebsleiter setzte somit unmittelbar den Notruf ab. Kurz darauf trafen die Einsatzleiter der verschiedenen Organisationen am Einsatzort ein. Sie planten das weitere Vorgehen und alarmierten weitere Helfer. 

Die Einsatzkräfte der Bergwacht Immenstadt und Oberstaufen befreiten anschließend die Personen aus der stehengebliebenen Seilbahn. Dafür seilten sich die Helfer von einem Masten zu den Personen ab und seilten diese Personen ebenfalls ab. Am Boden wartete bereits der Rettungsdienst.

Im Verlauf der Übung erreichte die Einsatzkräfte ein weiterer Notruf. Es hatte einen Auffahrunfall im Alpsee-Coaster mit mehreren Verletzten gegeben. 

Auffahrunfall Alpsee-Coaster

Fünf teils schwer verletzte Menschen mussten aus schwierigem Gelände geborgen werden. Rettungskräfte und Bergwacht versorgten die verletzten Personen. Um sie ins Tal zu bringen, wurde trotz der engen Straße ein Pendelverkehr mit Fahrzeugen eingerichtet. Eine anwesende Notärztin versorgte die verletzten Personen, die für die Übung geschminkt worden waren. 

Wiederbelebung einer Wanderin

Nachrückende Einsatzkräfte mussten beim dritten Einsatz eine Frau auf dem Wanderweg wiederbeleben. Sie hatte aufgrund eines Herz-Kreislaufversagens einen lebensbedrohlichen Zustand erreicht. 

Hintergrund

Vier regionale Hilfsorganisationen waren bei den drei Einsätzen über zwei Stunden lang damit beschäftigt, die Herausforderungen zu bewältigen. 

„Gemeinsame Einsatzbewältigung und -lenkung sowie in Krisen Köpfe kennen, ist äußert wichtig für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung", sagte Elmar Baumann, der neben Robert Kühnlein und Christian Bader Mitglied der Übungsleitung ist.

Die definierten Übungsziele lagen laut Baumann im Bereich „gemeinsame Einsatzleitung“, „Sichtung der Patienten und interdisziplinäre Zusammenarbeit“ sowie „rasche/sichere Rettung und Evakuierung der betroffenen Personen“ im gesamten alpinen Gelände.

Betriebsleiter Michael Hagenauer war begeistert über die tolle Zusammenarbeit. „Im Fall der Fälle kann ich mir sicher sein, dass wir hier regional sehr gut aufgestellt sind“, so Hagenauer.

Autor:

Redaktion all-in.de aus Kempten

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