Baubeginn
Projekt Poststraße in Bad Hindelang soll erst 2012 angepackt werden

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Das Projekt Poststraße soll erst im Frühjahr in Angriff genommen werden und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, bereits Mitte dieses Monats. Das hat der Bad Hindelanger Bauausschuss entschieden. Zustimmen muss allerdings noch der Gemeinderat.

Wie berichtet, soll die Straße vom Busbahnhof am Bauernmarkt bis hinauf zur Einmündung Marktstraße modernisiert werden. Dass die Sanierung << nicht in die Saison hineinfällt >>, würden auch mehrere Anlieger befürworten, sagte Bürgermeister Adalbert Martin.

Anlieger für Verschiebung

Der Rathauschef verkündete bei der jüngsten Sitzung zudem eine frohe Botschaft: Rund 41 Prozent an Fördermitteln für das Projekt stelle die Regierung von Schwaben in Aussicht. Von den 556.000 Euro - diese Gesamtkosten inklusive Baunebenkosten und Möblierung schätzte das zuständige Ingenieurbüro - würden 228.000 Euro bezuschusst.

Vorausgesetzt, bis Ende Dezember 2012 werde fertig gebaut und abgerechnet. << Damit können wir zufrieden sein >>, sagte Bürgermeister Martin.

Die Kosten spielen allerdings bei der Verlegung des Baubeginns eine große Rolle, wie Marktbaumeister Franz Hatt erläuterte: Grundsätzlich hätte die Kemptener Firma Dobler mit rund 497.000 Euro für die Baukosten das billigste der drei eingegangenen Angebote abgegeben - sprich exklusive der Kosten für Kanal, Wasserleitungen und Möblierung.

Darüber hinaus habe das Unternehmen zwei Nebenangebote gemacht, << die bei der Wertung der drei Angebote aber nicht berücksichtigt wurden >>, betonte Marktbaumeister Hatt.

Rund 50.000 Euro Nachlass

Die Firma Dobler biete nämlich zusätzlich an, einen Nachlass von zehn Prozent (also rund 50.000 Euro) zu gewähren, falls die Sanierung der Poststraße auf das kommende Frühjahr verlegt wird, teilte der Marktbaumeister mit. Den Preisunterschied begründe die Baufirma Bürgermeister Martin zufolge mit ihrem derzeitigen << hohen Auslastungsgrad >>.

Unterm Strich käme man unter die in der ursprünglichen Kalkulation vorgesehenen 450.000 Euro für die Baukosten, so der Rathauschef.

Kein Pflaster aus China

Und was besagt das zweite Nebenangebot? << Anstelle des ausgeschriebenen Pflasters aus dem Bayerwald bietet Dobler Steine aus China an >>, schilderte Hatt. Dieses Pflaster sei aber nicht gleichwertig im Sinne der bundesweiten Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) und sollte daher nicht verwendet werden.

Sobald die Poststraße saniert worden ist, soll laut Planung der Bereich von der Marktstraße am Hotel Sonne vorbei bis hin zur Kirche angepackt werden. Darüber wurde in der Sitzung des Bauausschusses aber nicht gesprochen.

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