Kreisjagdverband
Polizist erklärt Jägern in Kranzegg das richtige Verhalten im Umgang mit wildernden Haustieren

Wenn ein Jäger einen Hund erschießt, ruft das meist heftige Reaktionen hervor: Während die entsetzten Tierhalter Konsequenzen gegen den Jäger fordern, beruft sich dieser auf die Ausübung des gesetzlichen Jagdschutzes. So war es auch bei einem Fall in März in Oberstdorf, als ein Jäger den Hund einer Familie ins Visier nahm, der angeblich im Wald wilderte.

Jetzt informierte die Polizei auf Einladung des Kreisjagdverbandesdie Oberallgäuer Jäger über das richtige Verhalten im Umgang mit wildernden Haustieren. Die Botschaft von Werner Blaha vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West war klar: 'Der Abschuss eines Hundes ist das allerletzte Mittel.'

Der langjährige Jagdsachverständige bei der Polizei, der selbst passionierter Jäger ist, nannte das Töten von Tieren ein hochsensibles Thema: 'Es weckt Emotionen und beschäftigt Gerichte. Deswegen muss man immer über die Folgen seines Handelns nachdenken und sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellen.'

Der Polizeibeamte, der bei der Veranstaltung in Kranzegg auch vor den Tücken des Waffenrechts warnte, stellte aber auch klar: 'Ein wildernder Hund ist eine Geißel für jedes Jagdrevier.'

Mehr über den Vortrag des Polizisten Werner Blaha und wie der Abschuss von Haustieren gesetzlich geregelt ist finden Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 13.09.2013 (Seite 31).

Das Allgäuer Anzeigeblatt erhalten Sie im ganzen Allgäu

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