Vorentwurf
Planer erläutert bei Bühler Bürgerversammlung Vorschläge zur Verschönerung des Alp-See-Hauses

Noch sieht es etwas ungeordnet aus auf dem Platz gegenüber dem Alp-See-Haus in Bühl – dort, wo früher die Tourist-Information stand. Doch das soll sich bald ändern:

Einen ersten Vorentwurf, wie diese Fläche verschönert werden kann, stellte Michael Borth, Ingenieur für Umweltplanung aus Sonthofen, bei der Bürgerversammlung in Bühl vor. Das Ergebnis: Während die Bürger sich mit den Vorschlägen zur Möblierung noch nicht so recht anfreunden wollten, herrschte in Punkto Geländemodellierung breiter Konsens.

'Hier soll ein Multifunktionsplatz entstehen, der die moderne und ökologische Architektur des Alp-See-Hauses widerspiegelt', erklärte Borth die Pläne, die er mit dem Architekturbüro Felkner aus Waltenhofen und der österreichischen Firma Verdandi entwickelt hat. Auf dem Platz sollen sich künftig sowohl Einheimische als auch Touristen und Schulklassen treffen und entspannen.

Ebenso biete er dem Naturerlebniszentrum 'vielfältige Möglichkeiten für das naturpädagogische Outdoor-Programm des Alp-See-Hauses'. Seine Gestaltungselemente sollen zudem Lagerfläche für Betriebsgeräte sowie für die Wasserstandsanzeige enthalten.

Und so soll das Ganze aussehen: Im nördlichen Bereich sollen Besucher einen Zugang zur Kostanzer Ach bekommen, Bäume und Strächer würden weggenommen, erläuterte Borth. Vor dem Ufer soll das Geländeniveau abgesenkt werden. Dort soll ein sogenannter Aktions- und Spielbereich mit Feuerstelle, Böschungen und Weg entstehen (siehe Grafik).

Zwischen dem Bereich und der neuen Zufahrt, die verlegt werden soll, ist ein Platz mit wasserbausteinartigen Sitzmöglichkeiten und Stufen aus Nagelfluhstein angedacht. Die etwa 4,5 Meter lange, je 2,5 Meter hohe und breite Naturwerkstatt soll Stauraum bieten. Der hintere Teil des Holzgebäudes soll eine gesondert zugängliche Wasserstandanzeige enthalten.

'Im südlichen Bereich planen wir einen Platz mit einem großen Nagelfluhfelsen in der Mitte', so der Ingenieur. Drumherum soll ein Rasenlabyrinth entstehen – dessen Muster mache ein Rasenmäher – sowie Sitzliegen und -steine. Alternativ könne man einen Kräutergarten mit Liegeflächen anlegen. An der Seestraße komme ein neues Buswartehaus mit Briefkasten hin.

Die Bahnen des nahegelegenen Minigolfplatzes könnten 'UV-bemalt' werden – und so in der Nacht leuchten. Borth: 'Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal: So könnte er zum ersten Weltraum-Minigolfplatz Deutschlands werden.' Für die nächtliche Beleuchtung sorgten zudem Wind- und Solarlichter.

Auf Hochwasser ausgelegt

'Die Einbauten sind übrigens auf Hochwasser ausgelegt', versicherte Alp-See-Haus-Projektleiter Siegfried Zengerle. Der Bereich werde mehrmals jährlich überflutet. Und Borth unterstrich: 'Aus dem Alpsee wird dabei keine große Menge an Kies angeschwemmt.'

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