Internet
Oberallgäu: Immer wieder Hackerangriffe beim Online-Banking

Immer wieder schaffen es Hacker, Kontodaten von Oberallgäuern auszuspähen und ihnen Geld zu stehlen. 'Der Kunde ist das größte Risiko', sagt denn auch ein heimischer Bankchef mit Blick aufs Online-Banking, also Bankgeschäfte per Internet. Da öffnen gerade fehlerhafte Sicherheitseinstellungen auf dem privaten Heimcomputer schon mal Ganoven die Tür – oder auch der zu sorglose Umgang mit Passwörtern.

Viele Menschen führen ihre Bankkonten online, per Internet. Unterm Strich ist das in der Region wohl fast jeder Zweite. Bei heimischen Genossenschaftsbanken und Sparkassen mit ihrem dichten Filialnetz liegt die Quote der Online-Konten bei 40 bis 50 Prozent.

Da wird sie bei Großbanken mit wenig Filialen vor Ort kaum geringer sein. Die Deutsche Bank etwa nennt das Internet ihre 'größte Filiale'. Bundesweit lag der Anteil an Online-Konten laut Bankenverband im Vorjahr bei 55 Prozent.

Polizeistatistik und Bankangaben zeigen allerdings, dass die Zahl der erfolgreichen Hacker-Angriffe vergleichsweise gering ist, setzt man sie in Bezug zu den - vorsichtig geschätzt - um die 100.000 Online-Konten im Oberallgäu und Kempten. Wichtig für Geldgeschäfte und Einkäufe per Internet sind der sorgsame Umgang mit den eigenen Daten und gute Passwörter, die sich nicht etwa aus dem eigenen Vornamen und dem Geburtsdatum zusammensetzen.

Mehr über das Thema Sicherheit im Internet und wie sich Verbraucher schützen können, lesen Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 18.12.2014 (Seite 31).

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