Erlebnis
Nach Festnahme eines Sonthofer Flüchtlingshelfers in Libyen: Tee beim Kommandanten

Erst mit Waffengewalt von der libyschen Küstenwache an Land gezwungen. Später ein fast freundschaftliches Verhältnis mit dem Kommandanten, bei dem der Sonthofer Michael Herbke (68) und ein Hamburger Crewmitglied der Hilfsorganisation 'Sea-Eye' tagelang – und gezwungenermaßen – im Haus wohnten. <%IMG id='1610352' title='Sea Eye'%>

Sie schliefen sogar alle in einem Zimmer. Widersprüchliche Erfahrungen kennzeichnen die Erlebnisse der Männer, die aufgebrochen waren, um Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu bewahren.

<%LINK text='Wie berichtet, waren die Helfer festgesetzt worden,' tag='' type='Artikel' id='2349973' %> weil sie die libyschen Hoheitsgewässer verletzt haben sollen. Laut Herbke ein falscher Vorwurf. Es dauerte vier Tage, bis sie nach Intervention des Außenministeriums freikamen.

Inzwischen ist Herbke wieder im Oberallgäu.

Autor:

Ulrich Weigel aus Kempten

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