Missbrauch
Mutter misshandelt Kinder und flüchtet vor Jugendamt - Prozess in Sonthofen

Am zweiten Prozesstag in einer Verhandlung gegen eine 39-jährige Mutter vor dem Sonthofer Amtsgericht hat Richter Alfred Reichert seine Kritik am Jugendamt wiederholt, er differenzierte aber zwischen den Ämtern. Demnach habe die Chemnitzer Behörde die Misshandlungen der Kinder lange ignoriert, das Jugendamt Sonthofen hingegen schnell reagiert.

Der 15-jährige Sohn hat nun am zweiten Verhandlungstag seine Mutter belastet. Sie habe ihn und seine heute 16-jährige Schwester jahrelang misshandelt. Die Mutter bestreitet bislang die Vorwürfe.

Die Kinder waren erst Anfang 2009 in eine Pflegefamilie gekommen, nach einem laut Anklage mehrjährigem Martyrium. Aber wie konnte das geschehen, ohne dass das Jugendamt eingriff? Die Behörde in Chemnitz, wo die Angeklagte mit ihren Kindern mehrere Wohnungen bewohnt hatte, habe zu lange zugesehen. Das Oberallgäuer Amt hingegen habe schon wenige Monate nach dem Umzug der Familie in die Region reagiert.

Mehr über den Fall und warum das Jugendamt so spät eingriff, erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung vom 22.01.2014 (Seite 23).

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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