Jugendfürsorge
Minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern werden in Bühl am Alpsee betreut

Neun junge Männer sitzen mit Leonhard Laur zusammen. Sie kommen aus Afghanistan, Somalia und Eritrea und haben sich an diesem Nachmittag im Haus Seeblick in Bühl am Alpsee zur wöchentlichen Jugendkonferenz versammelt. Zwischen ihnen sitzt Sozialpädagoge Laur. Er leitet die Gruppe, die zum Förderzentrum St. Georg der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) gehört, und ist für die neun Jugendlichen verantwortlich.

Wie auch die 18 weiteren Bewohner im Nebenhaus der Einrichtung sind sie alle minderjährig und ohne Begleitung nach Europa gekommen. Allein auf sich gestellt, flohen sie aus Kriegsgebieten vor Bomben, Folter und Elend. Pädagogen, Psychologen, Heilerziehungspfleger, Lehrer und Dolmetscher unterstützen die häufig traumatisierten Jugendlichen dabei, in Deutschland Fuß zu fassen.

Um ihre Traumata zu bewältigen – die Einrichtung in Immenstadt arbeitet auch eng mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kempten zusammen – müssen sie sich sicher und geborgen fühlen. In einem fremden Land, wo sie inzwischen nicht mehr überall willkommen sind.

Mehr über die Einzelschicksale der jungen Flüchtlinge und die Arbeit der Jugendfürsorge in Bühl am Alpsee erfahren Sie in der Freitagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 27.11.2015.

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