Erlebnis-Weihnachtsmarkt
Märchenwelt verzaubert die Besucher

Dicht gedrängt standen die Besucher in den Gassen des Bergdorfs Bad Hindelangs. Freundlich, aber bestimmt schufen die freiwilligen Helfer der Feuerwehr eine Gasse für Väterchen Frost, Weihnachtselfen, Teddybären, Weihnachtswichtel, Sterne, Engel und weitere Figuren. Beim großen Weihnachtsumzug schlüpften wieder über hundert Einheimische aller Altersgruppen in die unterschiedlichsten Kostüme und verzauberten das Bergdorf in eine Märchenwelt.

<< Der Umzug versetzt die erwachsenen Besucher wieder in ihre Kindheit zurück >>, sagte der Schirmherr des Erlebnis-Weihnachtsmarktes, Roman Haug. Und auch die Augen der Kinder begannen - in Anbetracht der Figuren aus ihren Märchenbüchern - zu glänzen. Für die kleinen Besucher gibt es überhaupt viel zu erleben:

Im Schlosshof wartet Pippi Langstrumpf mit dem Kleinen Onkel in der Villa Kunterbunt. In der Engelwerkstatt können Kinder basteln und ihren persönlichen Weihnachtswunschbrief an das Christkind schreiben. Im Bären-Wichtelhaus können die jungen Besucher einen Weihnachtsteddy füllen und im Kerzenhaus ihre eigene Kerze ziehen.

Dieses Jahr zum ersten Mal dabei: Das Hindelanger Sandmännchen. Die neue Figur wird am Kindertag, Donnerstag, 2. Dezember, die kleinen Besucher um 17 Uhr mit Gute-Nacht-Geschichten verabschieden.

Prolog des Christkinds

In goldenem Gewand brachte Nicole Kallweit als << Christkind >> mit einem selbstbewusst vorgetragenen Eröffnungsprolog am Freitag Licht in das Hindelanger Weihnachtsdorf. Zuvor hatten Alphornbläser die zahlreichen Besucher, die sich vor dem Rathaus versammelt hatten, in feierliche Stimmung versetzt. Das dichte Schneetreiben sorgte für die weihnachtliche Atmosphäre. << Petrus hat es gut mit uns gemeint >>, sagte Brigitte Weber. Die Vorstandsvorsitzende des Vereins << Wir für Bad Hindelang >> organisiert zum neunten Mal den Erlebnis-Weihnachtsmarkt.

Tatsächlich verwandelten sich die Gassen Bad Hindelangs in ein wahres Lichtermeer. Rund 200000 Lämpchen erglühten an den achtzig fantasievoll geschmückten Hütten. In dieser besonderen Atmosphäre bieten 130 Aussteller hochwertiges Kunsthandwerk an. Die Besucher können Klöppel-, Schnitz-, Vergolder-, Korbflecht- Steinmetz- und Schmiedekunst ebenso bewundern wie Puppendesign und Malerei. Das heimische Kunsthandwerk zeigt seine Begabungen in allen Facetten. << Über 2000 fleißige Helfer haben den Markt mitgestaltet >>, sagte Bürgermeister Adalbert Martin und dankte allen Beteiligten.

Viele ehrenamtliche Helfer

Der Ansturm der Besucher am Wochenende war enorm: Hunderte Autos auf den Parkplätzen und zahlreiche Busse gaben einen Eindruck vom Ansturm auf die Großveranstaltung. Doch die vielen ehrenamtlichen Helfer hatten die Lage gut im Griff. Die Veranstalter erwarten zwischen 60000 und 80000 Besucher. Der zehntägige Markt ist noch bis Sonntag, 5. Dezember, geöffnet. Beim << Standlmarkt >> an Montag, 29., Dienstag, 30. November und Mittwoch, 1. Dezember, jeweils von 16 bis 21 Uhr ist der Eintritt frei.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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