Abschied
Leiterin des Kindergartens Untermaiselstein geht nach 35 Jahren in den Ruhestand

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Mit diesen und viele andere liebe Sprüche schickten die Knirpse des Kindergartens Untermaiselstein mit bunten Luftballons zur Verabschiedung ihrer langjährigen Leiterin in den Himmel: Nach 35 Jahren geht Susanne Geisser in den Ruhestand, aber nicht ohne sich gebührend von Kolleginnen und Kindern feiern zu lassen.

Ein farbenreiches Fest haben die Kindergärtnerinnen, Eltern und Kinder in Untermaiselstein auf die Beine gestellt. Musik, leckeres Essen und vor allem jede Menge Erinnerungsstücke für ihre << Frau Geisser >>.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wird Susanne Geisser den Kindergarten verlassen. << Man hat als Leiterin immer zwei Jobs >>, erzählt sie.

Auf der einen Seite seien die Stunden mit den Kindern, die sie sehr vermissen werde. Andererseits gebe es aber auch jede Menge Bürokratie. << Und die wird mir sicher nicht fehlen >>, verrät sie mit einem Augenzwinkern.

Ein besonderes Anliegen von Susanne Geiser war immer der Schwerpunkt Technik, Experimentieren und das Forschen mit den Kindern.

Sie habe schon mehrere Projekte in ihrem Kindergarten auf die Beine gestellt, als das Thema Technik in den Kindergärten noch gar nicht aktuell war. Es war ihr eine Herzensangelegenheit, dass die Kinder Natur und Technik hautnah erleben und auch selber erkunden dürfen.

Aber nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf die Eltern sei sie auch immer eingegangen, so Geisser. So war es auch für den Kindergarten beispielsweise selbstverständlich, dass auch berufstätige Mütter unterstützt werden.

Was Geisser jetzt im Ruhestand machen wird? << Meine Tochter in Australien und meine Freunde in Frankreich besuchen. >> Die dortigen Sprachen beherrscht sie gut und stellte des in ihrem letzten Jahr nochmals unter Beweis.

In ihrer Gruppe waren heuer auch Kinder mit französischer und englischer Muttersprache. << Das war für mich zum Abschluss noch ein richtig tolles Geschenk. >> Ihren Kindergarten weiß sie auch in guten Händen. Mit Petra Stolz habe sie eine würdige Nachfolgerin.

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