Landwirtschaft
Leiter des Oberallgäuer Veterinäramts wegen Verstoßes gegen das Tierseuchengesetz angeklagt

Ein Allgäuer Braunviehkalb hat die Tierseuche Bovine Virusdiarrhoe (BVD) auf die Herde eines Bauern auf der Schwäbischen Alp übertragen. Ein Landwirt aus dem Oberallgäu konnte das infizierte Tier im Dezember 2010 über einen Viehhändler verkaufen, obwohl dem Veterinäramt im Landratsamt Oberallgäu ein positives BVD-Testergebnis vorlag.

Mit schwerwiegenden Folgen: Auf dem Hof im Landkreis Reutlingen gab es Verkalbungsfälle (Fehlgeburten), drei Kälber und mehrere Kühe wurden infiziert. Der Landwirt beziffert den Schaden auf 15.000 Euro.

'Zu ihren Aufgaben gehört vorrangig die Seuchenbekämpfung, die auch dem Schutz der Tierbestände vor anzeigepflichtigen Tierkrankheiten dient', sagte Oberstaatsanwalt Herbert Pollert in der Verhandlung.

Dem Angeklagten wurde zur Last gelegt, als Amtstierarzt Anfang Dezember - wenige Tage, nachdem das infizierte Kalb verkauft worden war - vom Tiergesundheitsdienst (TGH) Bayern über den positiven BVD-Test unterrichtet worden zu sein. Dennoch habe es der Veterinär unterlassen, den Landwirt, der das Kalb erworben hatte, oder das dortige Veterinäramt von der anzeigepflichtigen Seuche zu unterrichten.

Mehr über die Gerichtsverhandlung des Veterinärs und den Rindervirus BVD finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 12.09.2013 (Seite 21).

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