Einsatz
Kriseninterventionsdienst Oberallgäu leistet immer öfter Beistand nach traumatischen Erlebnissen

Immer öfter gefragt sind die 16 ehrenamtlichen Berater des Kriseninterventionsdienstes (KID) Oberallgäu. Nach schweren Unfällen, Familientragödien oder dem plötzlichen Tod eines Angehörigen helfen nicht allein Ärzte, Sanitäter, Polizei und Feuerwehr. Denn meist leiden auch die Seelen der Hinterbliebenen, Nahestehenden, Zeugen oder sogar der Ersthelfer. Dann ist es Zeit für die KID-Mitarbeiter. Gemeinsam mit Notfallseelsorgern leisten sie Hilfe gegen eine Traumatisierung.

Jeden vierten Tag aktiv

Seit Dezember ist der KID Oberallgäu aktiv, und seitdem rückten die ehrenamtlichen Teammitglieder von Rotem Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und Caritas insgesamt 25-mal aus. Sie waren damit im Durchschnitt fast jeden vierten Tag im Einsatz.

Franziska Villar Guerrero, Allgemeinmedizinerin und fachliche Leitung des KID Oberallgäu, lobt die immer stärkere Präsenz bei der Betreuung von Menschen nach einem traumatisierenden Ereignis. Gerade in den ersten Stunden sei der Beistand extrem wichtig. Dass das Kriseninterventionsteam immer öfter alarmiert werde, zeuge von der hohen Sensibilität der Einsatzkräfte. Teamleiter Dirk Pfeiffer dankt den ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie vor allem den Spendern und Sponsoren. Der ehrenamtliche Kriseninterventionsdienst sei auf finanzielle Unterstützung angewiesen, betonte er.

Jetzt freut sich das Team über sein erstes Einsatzfahrzeug. Übergeben hat es die Rotkreuz-Kreisvorsitzende Heidi Lück an Teamleiter Pfeiffer und seine Stellvertreterin Annegret Fabry-Dorner.

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