Unterstützung
Krisenintervention im Allgäu: Erste Hilfe für die Seele

  • Foto: Christian Kirstges
  • hochgeladen von Heiko Wolf

Ein Verkehrsunfall, ein tödlicher Absturz in den Oberallgäuer Bergen oder ein Suizid: Wenn jemand plötzlich und unerwartet stirbt, gibt es Menschen, die die Todesnachricht überbringen oder sich um die Angehörigen, Freunde und unmittelbar Beteiligten kümmern müssen.

So auch am Mittwoch vergangener Woche, als. Die neun weiteren Flüchtlinge und Betreuer der Gruppe wurden von vier Einsatzkräften des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht Allgäu (KID Berg) betreut, berichtet Heiner Brunner aus Murnau, der den Einsatz mitkoordinierte.

Brunner ist der Verantwortliche in der Bergwacht Bayern für die Psychosoziale Notfallversorgung der Einsatzkräfte (PSNV-E) und Ausbilder im KID Berg. Der erfahrene Bergwachtler half dabei, telefonisch mit seinen Kollegen vor Ort den Einsatz über mehrere Stunden zu organisieren.

Nachdem Brunner über das Ausmaß des Unfalls Kenntnis hatte, schickte er zu den bereits vorhandenen Bergwachtlern aus Hindelang und Sonthofen zwei weitere Einsatzkräfte aus dem Oberallgäu hinzu, um nicht nur den Flüchtlingen und Betreuern, sondern auch den beteiligten Ersthelfern und Augenzeugen bedarfsgerechte Unterstützung anbieten zu können.

Mehr über die Arbeit der Kriseninterventionsteams erfahren Sie in der Montagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 22.08.2016.

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