Ausgezeichnet
Kreisverband prämiert den schönsten Blumenschmuck im Oberallgäu

'Wir hatten dieses Jahr eine solche Fülle und Farbenpracht, da lacht das Herz und alles drum herum' freute sich Rudi Wiest, Ehrenvorsitzender des 'Kreisverbandes für Blumenfreunde und Landschaftspflege Oberallgäu Süd'. Er moderierte anstelle des krankheitsbedingt verhinderten Kreisvorsitzenden Karl Nutz die Blumenschmuckprämierung, die im Hotel Prinz-Luitpold-Bad stattfand. Die Ostrachtaler Stubenmusik umrahmte die Veranstaltung mit bodenständigen Weisen und nicht nur die vielen anwesenden Blumenfreunde zeigten sich begeistert von den opulent-farbenfrohen Bildern, die in einer großformatigen Computerpräsentation einen eindrucksvollen Querschnitt durch die Oberallgäuer Blütenpracht vermittelte.

Auch mehrere Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte waren zugegen, um diesen Menschen die Ehre zu erweisen, die mit ihrer Arbeit 'maßgeblich dazu beitragen, dass unsere Heimat so liebenswert ist und bleibt'.

Wiest sprach rückblickend von einem überaus befriedigenden, weil wachstumsreichen Jahr für die Gartenfreunde und zeigte sich erstaunt, mit welch großer Ideenvielfalt der vorhandene Platz an und um die Häuser ausgenutzt werde: 'Das braucht viel Liebe und Hingabe – ganz zu schweigen davon, wie lange man da zu gießen hat und wie hoch der finanzielle Aufwand ist, wenn man jedes Jahr Pflanzen kaufen muss.'

Attraktiv gestalten

Der aufwändige Blumenschmuck durch die Hobby-Gärtner sei ein wichtiger Bestandteil für die Attraktivität des Oberallgäus, erklärte Wiest. Er dankte aber nicht nur den Blumenfreunden für ihr unermüdliches Schaffen und Gestalten, sondern auch dem Landkreis und der Kaiser-Sigwart-Stiftung für deren Unterstützung.

Bad Hindelangs Bürgermeister Adi Martin äußerte seine Wertschätzung gegenüber denjenigen Bürgern die 'unwahrscheinlich dazu beitragen, unsere Städte, Gemeinden und Ortsteile mit Blumenschmuck zu verschönern und somit auch den Wohlfühlfaktor steigern – denn der größte Anteil passiert hier im privaten Bereich'.

Kreisfachberater Bernd Brunner dankte als Vertreter des Landratsamtes für das große Engagement und forderte zugleich dazu auf, dass sich zukünftig noch mehr Menschen an der floristischen Verschönerung ihrer Heimat beteiligen.

Er wies auch auf die zahlreichen Aktionen der Gartenbauvereine wie Vorträge, Info-Veranstaltungen und Ausflüge hin und berichtete von der geplanten Einführung einer 'Regionalen Allgäuer Blumenerde ohne Torf', weil der Moorschutz eine enorm wichtige Umweltaktion sei.

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