Volksbrauchtum
Krachende Abwehr der bösen Geister: 1. Böllerschützen Oberallgäu feiern Jubiläum

Zugegeben, den Sport muss man mögen, denkt man an den Krach, den die Böller beim Abfeuern auslösen. Doch gerade diesem Lärm ist es zu verdanken, dass das Volksbrauchtum bereits im 14. Jahrhundert in Aufzeichnungen erwähnt wird.

Bei einem Stammtisch anlässlich der 25-Jahr-Feier der '1. Böllerschützen Oberallgäu' im einem abseits gelegenen Biergarten nahe Waltenhofen erzählte darüber Ludwig Orth. Der 58-Jährige hat Heimatgeschichte zu seinem Hobby gemacht und Nachforschungen betrieben.

Den Chroniken zufolge diente damals das Böllern der Abwehr von bösen Geistern und Dämonen. Darüber hinaus sollten Unwetter vertrieben werden. Später sollte das Schießen die Lebensfreude zum Ausdruck bringen, wenn Taufen, Geburtstage oder Hochzeiten anstanden. Es galt auch als höchster Achtungserweis, wenn Herrscher und Könige zu Besuch kamen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 01.08.2016.

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