Aktion
Kostenlose Energieberatung für 80 Hausbesitzer in Sonthofen

Die Stadt Sonthofen will beim Klimaschutz vorankommen und den Ausstoß des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid CO2 senken. Sehr großes Potenzial gibt es da im Bestand der vielen privaten Altbauten. 80 Hausbesitzer können nun im Rahmen der Aktion 'Sanieren mit Grips' kostenlos ihre Immobilie von einem Energieberater überprüfen lassen. Die Aktion für Ein- und Zweifamilienhäuser, die vor 1995 gebaut wurden, läuft bis 27. Oktober. Zum Zug kommen die 80 Hausbesitzer, die sich als Erste melden.

Bei immer weiter steigenden Heizkosten ist es durchaus interessant, den Energieverbrauch im Haus zu senken. Doch 'Patentrezepte gibt es keine', weiß Energieberater Günter Edeler.

Denn jedes Haus ist anders: Manchen bringt demnach eine bessere Dämmung oder eine neue, vielleicht auch andere Heizung besonders viel. Bei anderen Häusern sind vielleicht die Fenster der größte Schwachpunkt oder die Isolierung von Dach und Keller.

Begonnen hat das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (Eza) nun mit Kurzchecks von Häusern in der Illersiedlung – im Haus der Familie Mailänder, einem der ältesten Anwesen dort.

Die kostenlose Aktion soll laut Bürgermeister Hubert Buhl Anreiz sein, dass sich viele Sonthofer über Einsparpotenziale an ihrem Haus beraten lassen. 'Das Wissen, wie man das richtig anpackt, ist viel wert.' Und das beste Kraftwerk seien Häuser, für die man keine oder weniger Energie erzeugen muss.

Nach der Beratung, bei der die Bürger auch Informationen zu Förderprogrammen erhalten, ist es ihre eigene Entscheidung, ob sie Handwerker anrücken lassen wollen.

Nach den Erfahrungen anderer Städte, heißt es bei Eza, führten solche Beratungen vielfach zu konkreten Sanierungsarbeiten, weil das hinter einer Investition steckende Sparpotenzial die Menschen überzeuge.

Dazu kämen aktuell fantastische Zinskonditionen, weiß Eza-Geschäftsführer Martin Sambale.

Die 20 000 Euro teure Kampagne, die das Energie- und Umweltzentrum abwickelt, finanziert zu zwei Dritteln die Stadt Sonthofen aus ihrer Tasche. Weil es ein Pilotprojekt im Oberallgäu sein soll, trägt der Landkreis das letzte Drittel.

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