Podiumsdiskussion
Klares Votum für Neubau der Grundschule

Das Votum war eindeutig und nicht anders zu erwarten, wenn ein Dutzend Schulleiter und Elternbeiräte auf dem Podium ihre Meinung darlegen: Für die in die Jahre gekommene Königsegg-Grundschule in Immenstadt muss es einen Neubau als Ersatz geben, nicht an gleicher Stelle wie jetzt, sondern im Schulzentrum neben Gymnasium und Realschule.

«Eine Sanierung der Schule während des laufenden Unterrichts ist nicht denkbar», lehnte Grundschulleiter Bernhard Gessenharter ein solches Denkmodell rundweg ab. Auch der Elternbeirat hat eine solche Überlegung klipp und klar verworfen, wie der Beiratsvorsitzende Wolfgang Moch klarmachte. Selbst ein Neubau der Königsegg-Schule an der jetzigen Stelle nahe der Kemptener Straße kommt für die Eltern nicht infrage, nur ein Neubau im Schulzentrum. Moch spielte auf den Bau des kostspieligen Literaturhauses vor Jahren an: «Ich wäre froh, wenn es die Kinder dieser Stadt bald genauso gut haben wie die Bücher.»

Auch Mittelschule hat Bedarf

Unterstützung ernteten die Vertreter der Königsegg-Grundschule bei Mittelschul-Rektor Wolfgang Knoll, der für die nächsten Jahre zugleich eine Sanierung beziehungsweise einen Neubau der von ihm geführten Bildungsstätte anmahnte. Nach Möglichkeit sollte dies ebenfalls im Schulzentrum sein, wo Realschul-Chef Hans-Jürgen Bäuml und Gymnasiums-Leiter Michael Renner gern neue Nachbarn willkommen heißen würden. Auch Schulrat Paul Mögele vom Staatlichen Schulamt unterstützte die Umsiedlungswünsche der Erst- bis Viertklässler ins Schulzentrum. Denn damit könnte zugleich ein weiteres Problem gelöst werden, das übereinstimmend als chaotisch und gefahrvoll beschrieben wurde - die Schulbusanfahrt zu allen Schulen. Bei einem Abriss der Grundschule könnte auf dem Areal ein zentraler «Schulbusbahnhof» entstehen.

Über die Situation der Schulsporthallen wurde ebenfalls diskutiert. Bei Neubauten von Grund- und Mittelschule im Schulzentrum müssten die alten und beengten jetzigen Turnhallen durch eine neue Zweifach-Turnhalle ersetzt werden. Dem Vorsitzenden des Sportbeirats Immenstadt, Siegfried Wiedemann, genügt dies nicht. Damit Schul- und Vereinssport aus den beengten Verhältnissen herauskämen, müsste es neben der Julius-Kunert-Halle eine weitere Dreifach-Turnhalle geben.

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