Kommunalpolitik
Kein CSU-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Sonthofen

Bei der Sonthofer Bürgermeisterwahl am 28. Oktober wird der CSU-Ortsverband keinen Gegenkandidaten stellen. Dies beschloss die Mitgliederversammlung fast einstimmig, heißt es in einem Eigenbericht der Partei. Laut Ortsvorsitzendem Engelbert Bechteler habe man die Kommunalwahl 2014 im Visier, bei der Stadtrat und Bürgermeister gemeinsam gewählt werden: 'Dies eröffnet uns eine Chance, als Team mit allen Kandidaten gemeinschaftlich aufzutreten.'

Amtsinhaber Hubert Buhl (Freie Wähler) will heuer noch einmal antreten – aber nur für zwei Jahre. Bei einer vorgezogenen Wahl 2014 könnte so die Bürgermeisterwahl wieder mit den anderen Kommunalwahlen vereint werden.

Fraktionsvorsitzender Josef Zengerle und Vize-Bürgermeister Harald Voigt gingen auf städtische Themen ein. Besorgt zeigten sich die Mitglieder über die Haushaltsentwicklung und Verschuldung der Stadt. Laut Voigt investiert die Stadt viel Geld in Bildung, Freizeitanlagen und in die Vereine. Künftig könne nicht jeder Wunsch erfüllt werden: 'Aufgrund der Haushaltslage müssen wir wieder verstärkt auf die Pflichtaufgaben achten.'

Zur Bundeswehrreform pocht die CSU auf einen 'kommunalfreundlichen Grundstückspreis' bei den frei werdenden Flächen in den Kasernen. Ebenso gelte es, den Aus- und Umbau der Generaloberst-Beck-Kaserne voranzutreiben. Erfreut sind die CSU-Mitglieder über die breite Beteiligung zum ISEK-Programm zur Stadtentwicklung, um Chancen für alle Bereiche zu bieten. 'Gewerbe, Wohnen, Bildung und Vereinswesen müssen auf den frei werdenden Flächen eine Zukunft haben', unterstrich Voigt.

Ortsvorsitzender Engelbert Bechteler zeigte sich enttäuscht über die bisherige Entwicklung der Gewerbeflächen: 'Leider sind Sonthofer Firmen in die Nachbarschaft gezogen, weil wir keine Alternativflächen bieten konnten. Das kann nicht unser Ziel sein.' Die CSU hofft auf einen Erfolg beim Comunis-Projekt zur Schaffung gemeinsamer Standorte mit den Nachbargemeinden.

Einen Akzent in der Werbung neuer Mitglieder setzt die CSU in der Zusammenarbeit mit der Jungen Union. Vorsitzender Dominik Fritz erläuterte Aktionen und Programm der Nachwuchsorganisation.

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