Hi NachgefragKurhaus
Kein Architekt, aber ein Plan

Nachgefragt Beim Vorsitzenden deS Kurhaus-Kompetenzteams Herr Martin, der Bauausschuss hat die Terrasse am Kurhaus inspiziert. Er hat beschlossen, dass die Gemeinde 30000 Euro in die Hand nimmt, um Frostschäden zu beheben. Erwarten Sie, dass beim Umbau des Hauses noch Unvorhergesehenes zutage tritt? Adalbert Martin: Die Notwendigkeit, im Bereich der Restaurantterrasse Sanierungsarbeiten durchzuführen, war bekannt, wurde aber aus verschiedenen Gründen seit Jahren verschoben. Besonders dieser Gebäudeteil ist dem Wetter ausgesetzt. An anderer Stelle zeigen sich derartige Schäden nicht. Der Planer hat das Kurhaus gründlich untersucht und uns bestätigt, dass sich das 35 Jahre alte Haus in einem guten Zustand befindet. In den Jahren 1999 und 2000 wurden wesentliche Technikteile erneuert. Ich bin zuversichtlich, dass der Umbau ohne große Überraschungen realisiert wird.

Wie hoch sind denn die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt?

Martin: Die nun reduzierte Kostenschätzung löst unter Berücksichtigung eines Zuschusses von etwa 330000 Euro einen Eigenanteil von rund 600000 Euro für uns aus.

Ist es richtig, dass das Planungsbüro Alpstein in Immenstadt das Projekt nicht mehr betreut?

Martin: Der von uns ausgewählte Planer, Architekt Armin Tittel, steht für das Projekt nicht mehr zur Verfügung. Das Büro Alpstein hat uns dies mitgeteilt. Architekt Tittel konnte hierauf keinen Einfluss nehmen.

Haben Sie einen neuen Architekten?

Martin: Wir führen derzeit Gespräche, die noch nicht abgeschlossen sind.

Wird auf der Basis der Alpstein-Entwürfe weitergeplant?

Martin: Ja! Herr Tittel hat bisher hervorragende Arbeit geleistet. Mit seinem Entwurf liegt ein in sich abgeschlossener Schritt vor, den wir weiterentwickeln werden.

Wie weit ist das Kompetenzteam mit den Beratungen zur Innenarchitektur im Kurhaus? Gibt es schon Ergebnisse?

Martin: Die Beratungen werden nach Vertragsabschluss mit dem neuen Planer fortgeführt.

Bei welchen Punkten besteht noch Diskussionsbedarf?

Martin: Die Raumplanung steht. Schwerpunkt sind künftig innenarchitektonische Maßnahmen.

Wie sind die weiteren Schritte, die das Kompetenzteam gehen will?

Martin: Wir wollen ein qualifiziertes und leistungsfähiges Dienstleistungszentrum mit attraktiven Produkten und vielen Informationen schaffen. Dies ist Grundlage für alle weiteren Planungsschritte.

Vor dem Kurhaus haben schon die Bagger gegraben. Was wurde hier erledigt?

Martin: Bei den Arbeiten geht es um die teilweise Neugestaltung der Außenanlagen, um das architektonisch ansprechende Gebäude optisch wieder freizustellen.

Wann soll der Innenausbau beginnen, und wie lange wird das Kurhaus für Veranstaltungen gesperrt sein?

Martin: Der Innenausbau soll wie geplant Anfang 2012 beginnen, mit einer Bauphase von rund drei Monaten. In den großen Kurhaussaal wird nicht eingegriffen. So können Veranstaltungen auch während der laufenden Umbauarbeiten, allerdings mit gewissen Einschränkungen im Foyer, stattfinden.

Die Fragen stellte Nicole Knill

Adalbert Martin, Bürgermeister von Bad Hindelang, nimmt zum Stand der Sanierungspläne für das Kurhaus Stellung.

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