Schule
Gymnasium Immenstadt setzt sich mit etlichen Projekten auseinander

Zahlreiche Projekte und besondere Veranstaltungen gab es vor den Herbstferien für die Schüler des Immenstädter Gymnasiums. Für die siebte Jahrgangsstufe stand ein Besuch der Feuerwehr auf dem Programm. Der hatte es in sich: Grell schoss die Flamme fünf Meter in die Höhe, gleichzeitig gab es einen ohrenbetäubenden Knall.

Mit einem schrillen Schrei wichen die Umstehenden zurück und verfolgten das weitere Geschehen mit weit aufgerissenen Augen. 'So ein Wahnsinn!' rutschte es einigen Schülern heraus. Was war passiert?

Die Feuerwehr hatte eine Spraydose zur Explosion gebracht, um zu zeigen, was mit einer auf der Hutablage des Autos liegenden Spraydose in der Sommersonne passieren kann. Brandschutzerziehung stand auf dem Stundenplan an den von der Feuerwehr Immenstadt aufgebauten Stationen, die eindrücklich über die Gefahren beim sorglosen Umgang mit Feuer oder feuergefährlichen Stoffen aufklärten.

Die Weiterentwicklung des Gymnasiums war Thema eines anderen Projekts. 'Wir sind sehr stolz darauf, eines von zwei schwäbischen und eines unter 20 bayerischen Gymnasien zu sein, das vom Kultusministerium dafür ausgewählt wurde', sagte Schulleiter Michael Renner. Bei dem Pilotprojekt gehe es darum, die Seminare noch effektiver und vergleichbarer gestalten zu können.

Der Projektauftrag gilt der Entwicklung einheitlicher Standards für die W- und P-Seminare der Oberstufe. Zum ersten Mal führte das Gymnasium Immenstadt in der Oberstufe Q11 deshalb 'Methodentage' durch. 'Die verschiedenen Informationen und Übungen können wir sehr gut gebrauchen', so die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler. Ein 15-köpfiges Lehrerteam hatte bereits im vergangenen Schuljahr damit begonnen, die verschiedenen Themen vorzubereiten.

Mit 'Medizinethik' hat sich außerdem ein P-Seminar beschäftigt. 'Wir wollten über einen Erlebnisparcours unsere Mitschülerinnen und Mitschüler nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern es ihnen auch erleichtern, hierzu einen eigenen Standpunkt zu finden. Das haben wir erreicht.'

So lautet das Fazit der 15 Oberstufenschüler des Gymnasiums Immenstadt über ihr Projekt. Beim Rollstuhlfahren durch die Aula erlebten die beteiligten Schulklassen, dass es gar nicht so leicht ist, ganz alltägliche Aufgaben selbstständig zu bewältigen. Die Schüler sollten eine Idee davon bekommen, wie es ist, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

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