Feier
Grundstein für Seniorenzentrum

«Rekordverdächtig» nannte Bürgermeister Roland Helfrich bei der Grundsteinlegung das Tempo, in dem das Seniorenzentrum Betzigau wächst: Von den ersten Gesprächen mit Dr. Philipp Prestel vom AllgäuStift und dem Stiftungsrat, dem Okay des Gemeinderates nur zwei Monate später bis zur geplanten Fertigstellung im kommenden Sommer sei dies ein eng gefasster Terminplan. Sein Wunsch: «Das Seniorenzentrum soll ein offenes Haus sein.» Mit dem Bau werden gleichzeitig 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Statt eines Spatenstichs hatten sich Gemeinde und Allgäustift zu einer symbolischen Grundsteinlegung kurz vor dem Richtfest entschlossen. Der Stein mit den Schriftzügen der beiden Partner soll im Foyer des in die Gemeinde integrierten Seniorenbetreuungs- und Pflegezentrums einen ständigen Platz erhalten. Das Gemeinschaftsprojekt verfügt auch über eine gemeindliche Tiefgarage mit 17 Plätzen.

Bei der Grundsteinlegung machte Helfrich den Gästen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft noch einmal die Bedeutung der neuen Einrichtung für die Gemeinde deutlich. «Das durchdachte Betreuungs- und Hilfskonzept gibt Versorgungssicherheit für die Senioren in unserer Gemeinde.

» Er nannte das Seniorenzentrum mit 35 stationären Pflegeplätzen ein «Haus mit Zukunft». Die Gemeinde komplettiere damit ihr Betreuungsangebot von der Krippe bis ins Alter, könne für die Angehörigen damit die Verbindung von Beruf und Pflege gewährleisten.

«Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, benötigen dann aber Pflege», bestätigte Prestel, Geschäftsführer vom AllgäuStift. Seit drei, vier Jahren werde das Konzept dieser kleineren Einrichtungen in den Gemeinden intensiv verfolgt. Zum Zeitplan meinte er, man wolle heuer noch den Dachstuhl und möglichst viele Fenster einbauen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2011 vorgesehen. Auch stellvertretender Landrat Anton Klotz stellte sich hinter das neue Wohnkonzept. Er gab aber auch zu bedenken, dass es dafür ausreichend «Herzwerker» geben müsse. Man müsse dafür arbeiten, dass die Pflegeberufe attraktiv bleiben.

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