Asylbewerber
Grüntenkaserne in Sonthofendient jetzt als Notunterkunft

Die in 'Gebäude 4'der Sonthofer Grüntenkaserne untergebrachten Asylbewerber müssen ausziehen. Das Haus werde voraussichtlich bis zum Frühjahr als 'Notfall-Aufnahmeeinrichtung' genutzt, teilte das Landratsamt gestern mit. Dafür wird das bestehende Notdomizil in Kempten künftig als normales Asylheim geführt. Im Sonthofer Rathaus stößt das auf Kritik.

In der Kreisstadt kommen jetzt also neu eingetroffene Asylbewerber unter. Nach einem ersten Gesundheitscheck werden die Flüchtlinge dort zusätzlich untersucht, ehe die Behörden sie in endgültige Unterkünfte verteilen. Die Verlegung der Notunterkunft nach Sonthofen hatten Landrat Anton Klotz und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle beschlossen, weil die medizinische Betreuung da mit dem Gesundheitsamt vor Ort besser geregelt sei. Freiwillige Helfer dürften in einer Erstaufnahme-Einrichtung nicht helfen, weil dort manche Bewohner noch medizinisch behandelt werden müssen.

Die bisher in der Sonthofer Kaserne lebenden rund 80 Asylbewerber ziehen in den nächsten Tagen in freie Unterkünfte im Landkreis und dem Allgäu um. In der Grüntenkaserne gibt es bisher 100 Plätze. 200 könnten es künftig sein.

Näheres zur Notunterkunft in Sonthofen lesen Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 25.10.2014 (Seite 35).

Das Allgäuer Anzeigeblatt erhalten Sie im ganzen Allgäu

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