Ehrenamt
Gemeindliche Beauftragte in Waltenhofen setzten sich ehrenamtlich ein

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Seit einigen Jahren gibt es gemeindliche Beauftragte in Waltenhofen. Das sind Gemeinderäte, Mitarbeiter der Verwaltung oder anderweitig ehrenamtlich Engagierte. Sie alle gaben in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen kurzen Einblick in ihre Tätigkeit.

In Zusammenarbeit mit der Schule hat sich Somme unter anderem für eine Verbesserung der Vermittlungsquote von Schulabgängern in Waltenhofen eingesetzt. Am 15. März findet laut Sommer in der dortigen Mittelschule ein Berufsfindungsabend mit Firmenvertretern statt. Immer wieder würden ihn Jugendliche wegen eines Jugendtreffs ansprechen.

Seniorenbeauftragter Claus Schulze: Die Bürger der Gemeinde Waltenhofen werden immer älter. 'Von den 8862 Einwohnern sind 1855 über 65 Jahre alt.' Es gehe darum, 'sich bürgernah für die vernachlässigten Interessen der älteren Generation einzusetzen'. Die Leute würden bei Versicherungsfragen anrufen oder wenn es um Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen geht.

Behindertenbeauftragter Paul Single: Er weist auf die gute Zusammenarbeit mit dem Sozialamt und dem Seniorenbeauftragten hin. Die monatlichen Sprechstunden (jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr zusammen mit Seniorenbeauftragtem Claus Schulze) würden nur 'spärlich besucht'.

Beauftragter für Umwelt, Katastrophenschutz und Familien, Helmut Fichtweiler (Gemeindeverwaltung): Mit Fotos wies Fichtweiler auf Umweltsünden, insbesondere illegal entsorgten Müll hin.

Die Verursacher seien leider nie ausfindig gemacht worden. Obwohl 24 Hundetoiletten im Gemeindegebiet installiert worden seien, gebe es nach wie vor Probleme mit Hundekot auf landwirtschaftlich genutzten Grünflächen. Als Familienbeauftragter habe Fichtweiler fünf Beratungsgespräche geführt.

Integrationsbeauftragte Nathalie Keib: Sie unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund, wenn sie Anträge stellen müssen. Sie engagiert sich auch landkreisweit in der Integrationsarbeitsgruppe des Landratsamts. Keib sagte, sie sei die erste und bislang einzige Integrationsbeauftragte einer Oberallgäuer Gemeinde.

Kulturbeauftragte Marlies Kuhn (Gemeinderätin): Vom Jodelabend über den Kräutermarkt in Niedersonthofen bis hin zu Funkenfeuern in allen Orten der Gemeinde. In Waltenhofen, so Kuhn, werde die Tradition gepflegt.

Sportbeauftragter Christian Kühnel (Gemeinderat): Er initiierte Treffen mit den Vertretern der Sportvereine, veranlasst eine 'möglichst gerechte' Verteilung der Hallen- und Sportplatzzeiten und kümmert sich zudem noch um ein zweckmäßiges Düngen der Rasenflächen auf Sportplätzen.

Tourismusbeauftragter Peter Nessler (Gemeinderat): Die Übernachtungszahlen im Gemeindegebiet seien auf 116 000 gestiegen. Nessler sprach von einer Steigerung um fünf Prozent im Vergleich zu 2010. Die Gemeinde investiere in eine Verbesserung der touristischen Infrastruktur (Badeplätze, Spielplätze). Das komme insbesondere auch der Bevölkerung im Gemeindegebiet zugute.

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