Religion
Gemeindereferentinnen im Oberallgäu gesucht

  • Foto: Matthias Schrader (dpa)
  • hochgeladen von Pia Jakob

Erst die Osterfeiertage, dann die Erstkommunion. Die für Priester traditionell stressigste Zeit im Jahr steckt den meisten Pfarrern wohl noch in den Knochen, wenn sie sich jetzt wieder mit organisatorischen Dingen wie den Stellenplan befassen müssen. Vor allem die Suche nach Gemeindereferenten gestaltet sich nach Angaben mehrerer katholischer Pfarrer im Oberallgäu schwierig.

Wer eine Stelle habe, wechsle selten, Nachwuchs sei rar und die Arbeitsbedingungen auf dem Land mit seinen weiten Wegen weniger attraktiv als in der Stadt, führen die Geistlichen an. Derzeit sind laut Dekan Karl-Bert Matthias in drei der zehn Pfarreiengemeinschaften des Dekanats Sonthofen Gemeindereferenten-Stellen offen.

Matthias sieht die Gemeindereferentin – meist sind es Frauen, die sich für diesen Beruf interessieren – mehr als nur als Gruppenleiterin. Sie sei „eine Theologin, die Aufgaben hat und nicht nur Löcher stopft“ und solle eine Pfarrgemeinde auch leiten. Nur für die Messfeier sei ein Priester nötig. Matthias erhofft sich davon auch Entlastung für wichtige Aufgaben. „Meine meiste Arbeit findet am Schreibtisch statt. Dabei sollte ich als Seelsorger bei den Leuten sein“, betont er.

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