Infrastruktur
Freizeitanlage Altstädten ist für die gesamte Stadt wertvoll

Eine ganzjährig betriebene Gastronomie ist eine der Hauptanregungen von Altstädter Bürgern für die künftige Freizeitanlage mit Kombibad, die im Dorf entstehen soll. Die neue Gastronomie soll jedoch – getrennt von den Außenanlagen – erst in einem zweiten Bauabschnitt entstehen. Das Amt für ländliche Entwicklung fördert nämlich die Gastronomie nicht. Bis zum Neubau könne man den Bereich des alten Kiosks nutzen und beispielsweise mit einfachen Mitteln als Biergarten betreiben, sagte Planer Michael Borth jüngst im Bauausschuss.

Wichtig ist Bürgern zudem die Verlegung der Spielfläche für Beachvolleyball an die Nordostseite des Schwimmbeckens. So werden der Abstand zur angrenzenden Bebauung und die untere Liegewiese größer. Weiter soll der Hang an der südlichen Grundstücksgrenze gezielt entwässert werden, um tiefer liegende Gebäude zu schützen. Bürgermeister Hubert Buhl nennt das Projekt 'für die gesamte Stadt wertvoll'.

Die Baukosten für die Außenanlagen liegen bei geschätzt 613 000 Euro, für die es bis zu 250 000 Euro Zuschuss geben könnte. Im aktuellen Haushaltsplan sind 530 000 Euro eingeplant Knapp 82 000 Euro ließen sich laut Borth noch einsparen, wenn die Stadt auf die mobilen Saunahütten und die Kneipp-Anlage verzichte sowie den Parkplatz nicht ausbaue. Allerdings sänke dann auch der Zuschuss.

Teilbereiche im Juli fertig

Der Bauausschuss hat dem Stadtrat mit 10:2 Stimmen empfohlen, die Planung (ohne Gastronomie) zu bewilligen, das Geld im Etat bereitzustellen und den Zuschuss zu beantragen. Folgt der Stadtrat dem in seiner Sitzung am morgigen Dienstag und geht auch alles Weitere glatt, könnten Teilbereiche der neuen Freizeitanlage Ende Juli 2012 in Betrieb gehen. Die Fertigstellung wäre ein Jahr später.

Der Bau einer Gastronomie in späteren Jahren könnte laut Borth um die 400 000 Euro kosten, was Wolfgang Deppe (Freie Wähler) etwas zu teuer kalkuliert schien. Engelbert Bechteler (CSU) gab zu bedenken, ob man das Areal eventuell in Erbpacht vergeben sollte. Dann könnte man es dem Betreiber überlassen, selbst eine Gastronomie samt Wohnung zu bauen.

Stadtratssitzung Am Dienstag, 25. Oktober, geht es neben der Freizeitanlage Altstädten auch um das Mobilitätskonzept für Sonthofen, sprich die Wiedereinführung eines Stadtbusses. Weitere Themen sind das Projekt 'Biberhof im Illertal' und die Ladenöffnungszeiten an Sonntagen in den kommenden zwei Jahren. Beginn: 18.30 Uhr im Rathaus.

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