Frauenbund
Frauenbund: In 40 Jahren starkes soziales Engagement gezeigt

Seit dem 15. November 1971 gibt es den Katholischen Frauenbund Missen-Diepolz-Knottenried. Die Gründung war auf eine Initiative des damaligen Pfarrers Rudolf Kieser und von Berta Rasch zurückzuführen. Jetzt durften die Frauen zusammen mit Gästen ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Dem Festakt ging ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Missen voraus. 'Gottvertrauen und soziales Engagement motivieren unsere Frauen.' Dies stellte die jetzige Vorsitzende Fanny Milz zu Beginn der Messfeier fest. Ein uneigennütziger Einsatz für andere, wie sie die Heiligen Martin und Elisabeth gezeigt hätten, diene als Vorbild für den Frauenbund, erklärte Pfarrer Michael Heinrich in seiner Predigt. Es gelte, die von Gott gegebenen Talente für die Mitmenschen nutzbar zu machen, sagte der Geistliche.

27 Jahre leitete Berta Rasch als Vorsitzende die religiös motivierte Organisation. Eigentlich liegen die Wurzeln noch zehn Jahre früher zurück.

Bei der Feier wurde daran erinnert, dass der damalige Bischof der Diözese Augsburg schon 1961 bei einer Visitation im Oberallgäu angeregt habe, einen Katholischen Frauenbund ins Leben zu rufen. Doch dann habe es noch ein Jahrzehnt gedauert, bis der Wunsch des Oberhirten in Missen erfüllt worden sei, erklärte die Gründerin.

Mit großem sozialem Einsatzwillen seien viele Mitglieder ans Werk gegangen, hieß es in einer rückblickenden Bilanz. Seniorenarbeit, Bildungsangebote für Frauen, Erholungsurlaube für Mütter und zeitgleiche Betreuung ihrer Kinder, Einsatz von Schülerinnen zur Entlastung von Landfrauen gehören zu den Projekten, für die sich der Frauenbund einsetzt. Bei all diesem Engagement hätten es die Frauen aber auch nicht versäumt, fröhliche Feste gemeinsam zu feiern, betonte Berta Rasch beim Festakt.

Für ihren eigenen Einsatz war sie bereits 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Nicht nachlassen

'Es lohnt sich, seine Zeit und Kraft für Kranke und Einsame zu investieren', ermutigte Bürgermeister Hans-Ulrich von Laer die Frauen, bei ihrem sozialen Engagement nicht nachzulassen. Eine wachsende Armut bei Frauen und alleinerziehenden Müttern erfordere dringend die ehrenamtliche Hilfe der Bürger, unterstrich die in Missen lebende FW-Landtagsabgeordnete Ulrike Müller die Bedeutung helfender Hände. Mit der Ehrung langjähriger Mitglieder fand die Jubiläumsfeier ihren Abschluss.

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