Dr. Gerd Müller
Dr. Gerd Müller zum Dioxinskandal

Das Verbraucherschutzministerium arbeite konsequent an der Aufklärung des Dioxinskandals, sagte beim gestrigen Landfrauentag in Betzigau Staatssekretär Dr. Gerd Müller aus Kempten. Es werde ungerechtfertigt Schmutz über der Landwirtschaft ausgeschüttet. «Kein Bauer hat den Skandal verursacht.»

Technisches Fett in Futtermittel zu mischen sei ein Verbrechen. Eine ganze Branche sei dadurch in Verruf gebracht worden. «Gott sei Dank ist die Milch wenigstens nicht betroffen,» sagte Müller und appellierte, bayerische Produkte zu kaufen beziehungsweise Produkte aus der Region. Das Ministerium erarbeite Kriterien für ein entsprechendes Siegel. Solch ein Siegel gebe es im Allgäu bereits. Müller meinte offenbar das «von-hier» Signet des Unternehmens Feneberg.

«Billig ist geil darf bei Lebensmitteln nicht mehr der Trend sein. Wir brauchen Preise, die die Leistung der Bauern abbilden.» Für hohe Qualität müsse man auch bereit sein, 50 Cent mehr zu bezahlen. Durchschnittlich arbeite heute ein Arbeitnehmer drei Minuten, um sich einen Liter Milch leisten zu können. «Der Wert der Natur spiegelt sich leider nicht in diesen Preisen wider.» Das Allgäu sei ein reines Grünlandgebiet, dort gebe es keine Produktionsalternative zur Milch.

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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