Sprache
Dialekt in Oberallgäuer Schulen: Mundart ist erlaubt, wenn es keine Verständigungsprobleme gibt

Wenn der 11-jährige Julius einen Text vorliest oder sich im Unterricht meldet, redet er oft im breiten Burgberger Dialekt. Dann muss Klassenlehrerin Birgit Ostermeier hin und wieder in der 5b der Grund- und Mittelschule Blaichach Julius’ Sätze ins Hochdeutsche übertragen, damit ihm alle Kinder folgen können. <%IMG id='1017202'%>

'Ich finde es schön, wenn die Mädchen und Buben Dialekt sprechen', sagt Ostermeier. Wichtig sei allerdings, 'dass es für andere verständlich ist'. Falls nicht, spielt sie die Übersetzerin.

So sieht es auch der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV). Er wirbt für mehr Mundart in den Schulen. Denn Kinder aus Familien, in denen Dialekt gesprochen werde, verfügten laut BLLV über einen Sprachreichtum, von dem sie in Schule und Beruf profitieren.

Zudem seien Dialekte eine gute Basis zum Erlernen einer Fremdsprache. Auch werde die Entwicklung sozialer Kompetenz durch diese Zweisprachigkeit positiv beeinflusst.

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