Protest
Demonstration in Immenstadt gegen Abschiebung afghanischer Flüchtlinge

  • Foto: Franz Summerer

Zur Zeit leben 384 afghanische Flüchtlinge im Oberallgäu. 111 davon wurden als Asylbewerber bereits abgelehnt und müssen damit rechnen, abgeschoben zu werden. In ein Land in dem ständig Bombenexplosionen Unschuldige in den Tod reißen.

Am Mittwoch demonstrieren Afghanen und Deutsche gemeinsam in Immenstadt für den Schutz der Flüchtlinge aus dem Land am Hindukusch. 'Seit fast 40 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan', sagt Fareed Nabizada, 'und täglich werden unschuldige Menschen erschossen oder durch Bomben getötet.'

Deshalb kann der 23-jährige Afghane nicht verstehen, weshalb die deutsche Regierung ihn und seine Landsleute dorthin abschieben will. Nabizada ist einer der 111, deren Antrag auf Asyl einen ablehnenden Bescheid erhielt. Er hat jetzt gegen die Ablehnung geklagt, das Verfahren läuft noch.

Warum manche Flüchtlinge in Deutschland nicht anerkannt werden, erfahren Sie in der Mittwochsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 21.06.2017.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Franz Summerer aus Kempten

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