Konzert
Das Singen und Musizieren in Burgberg bringt Ruhe in die Adventszeit

'Fierobed-Jolar' wollen sie sein, 'gonz g’leagale' Stubenmusik miteinander spielen. Diese Einstellung – sie schließt ja Anspruch und Ambition nicht aus - ist gut für echte Volksmusik. Belässt sie doch, wie beim adventlichen Singen und Musizieren wieder gehört, den einfachen Weisen ihre Schlichtheit und klare Botschaft, ihre Wirkung durch sanfte Klangbilder. Das tut gut in einer Zeit der Medienhype, die vor dem großen Weihnachtsgeschäft noch greller aufdreht, öffnet den Geist für das eigentliche Fest, weckt Vorfreude.

Reichlich und farbenfroh

Wie reichlich und farbenfroh die alpenländische Volksmusik davon kündet, spiegelt sich in der traditionellen Veranstaltung sehr lebendig wider: Die Burgberger Weisenbläser, eine Alphorngruppe, das Gitarrenduo Verena Eggensberger/Alfons Bader, der Burgberger Männerchor, die Wertacher Singföhla und das Jodler-Duo Baiz bringen den Schatz in sanftes Licht. Mit großem Engagement und musikantischer Ehrlichkeit, in klaren Stimmen und homogenen Instrumentalensembles.

Ein rundes Programm, das mit besonderer Vielfalt glänzen kann, von hohem Verständnis für Volksmusik und viel Probenfleiß zeugt. Xaver Müller illustriert die Vorträge mit einem mundartlichen und volksnahen Blick auf das biblische und weltliche Geschehen.

Schöne, wohlklingende Vorweihnachtswelt in Burgberg.

Auch die 'Fierobed-Jolar' brachten beim Singen und Musizieren in Burgberg Ruhe in die Adventszeit. Foto: Pfister

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