Bergbau
Das Oberallgäu als Kohlenpott

  • Foto: Naturkundlicher Interessenskreis Sonthofen
  • hochgeladen von Ulrich Weigel

An zahlreichen Stellen bauten die Menschen vor Jahrhunderten im Oberallgäu eisenerzhaltiges Gestein ab. Und es direkt vor Ort zu verarbeiten, entstanden etliche Schmelzöfen – und geschätzt 600 Kohlenmeiler, um die nötige Holzkohle zu produzieren.

Für einen Zentner Eisenerz wurde die 150-fache Menge Holz benötigt. Die Folge: Das Allgäu war damals ziemlich abgeholzt.

Im 16. Jahrhundert ließ deshalb der Fürstbischof von Augsburg beispielsweise in Hindelang wegen drohender Hangrutsche den Holzschlag einstellen und die kahlen Flächen aufforsten.

Später konzentrierte sich die Eisenerzverarbeitung auf Sonthofen. Aus dem Standort entstand später das Bayerische Hütten- und Salzbergwerk (BHS).

Mehr zum Thema und Beispiele, wo überall erzhaltiges Gestein abgebaut wurde, lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 25.10.2016.

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