Coronavirus
Das Impfzentrum im Oberallgäu ist umgezogen

Seit dem 27.12.2020 betreiben die Johanniter das Impfzentrum Oberallgäu in Immenstadt im Auftrag des Landratsamts Oberallgäu. Bis jetzt, Stand 01.02.2021, wurden insgesamt 2.467 Erstimpfungen und 921 Zweitimpfungen durchgeführt.

Die Aufgaben der Johanniter waren die Entwicklung, Planung und der Aufbau des Impfzentrums. Dazu gehörten im Detail die Strukturierung der täglichen Abläufe, die Impfplanung, Logistik, Materialbeschaffung und das Impfmanagement sowie die Vorbereitung der Impfungen. Die Impfungen selbst werden durch beauftragte Ärzte und deren medizinische Fachangestellten durchgeführt. Hier ist die enge und gute Zusammenarbeit mit den ärztlichen Leitern und Ärzten hervorzuheben.

"Wir freuen uns, dass wir als Partner für dieses Impfzentrum ausgewählt wurden. Mit der Fachexpertise aus allen Bereichen, sei es dem Landratsamt, den ärztlichen Leitern, Ärzten und unserem Wissen und unserer Erfahrungen als Hilfsorganisation, war es möglich dieses Projekt erfolgreich umzusetzen. Ganz besonders freut uns das Lob der geimpften Personen für die gute Betreuung", weiß Robert Gast, Projektbeauftragter und Dienststellenleiter Kempten der Johanniter.

Zwischen dem 28.01.21 und dem 29.01.2021 wurde der Umzug aus dem Hofgarten in Immenstadt in die Grüntenkaserne nach Sonthofen umgesetzt, so dass der Betrieb am Freitag, den 29.01.2021, in den neuen Räumlichkeiten wieder aufgenommen werden konnte. Es wurde nicht nur die Infrastruktur umgezogen, sondern auch die Abläufe an die neuen Gegebenheiten innerhalb eines Abends angepasst.

"Eine Impfung selbst nimmt circa 45min in Anspruch mit Anmeldung, Impfung und Nachbeobachtung. Ganz wichtig ist, dass jeder seinen Personalausweis mitbringt", erklärt Robert Gast. "Auch möchte ich nochmals daran erinnern, dass wir nun in der Grüntenkaserne im Salzweg 24 in Sonthofen zu finden sind. Ganz herzlich möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten für die gute und flexible Zusammenarbeit bedanken", so Gast.

Die derzeitige Lage bzgl. der Impfstofflieferungen ist sehr dynamisch, da die Liefermengen des Impfstoffes teilweise erst einen Tag zuvor bekannt werden. Hier haben die Betreiber und die Landratsämter leider keinen Einfluss und versuchen jedoch alle Abläufe bestmöglich anzupassen und zu strukturieren.

Die Anmeldung und Vormerkungen für eine Impfung sind über die Homepage www.impfen.bayern.de möglich oder über die Service-Hotline 0831/20697171. Aufgrund der hohen Frequenz von bis zu 18.000 Anrufen allein im Januar, ist die Leitung der Service-Hotline oft belegt. "Wir bitten alle, die die Möglichkeit haben, sich über die Homepage anzumelden, eventuell mit der Hilfe von Angehörigen, um die Hotline zu entlasten. Es wird unter Hochdruck mit den Betreibern zusammen daran gearbeitet, die Kapazitäten zu erweitern. Für alle Beteiligten ist diese Situation neu und es müssen Prozesse den Gegebenheiten angepasst werden", so die Landrätin Indra Baier-Müller.

Eine Einladung erfolgt derzeit noch telefonisch, soll aber in nächster Zeit auch auf SMS und E-Mail erweitert werden.

Coronavirus im Oberallgäu: die aktuelle Lage

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