Trendreport: Mobilität der Zukunft
Da fehlt doch was

ÖPNV-Schema für Immenstadt mit den Buslinien: 11, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 39, 40, 51, 81, 82, 83, 84 und den Eisenbahnlinien 970 und 975
  • ÖPNV-Schema für Immenstadt mit den Buslinien: 11, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 39, 40, 51, 81, 82, 83, 84 und den Eisenbahnlinien 970 und 975
  • Foto: Gerhard Rapp
  • hochgeladen von Gerhard Rapp

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

 
Wenn man gespannt die all-in-Themenwelt und dort das Thema Mobilität öffnet findet man auf zwei Seiten insgesamt 13 Beiträge. Während zehn sich davon erkennbar mit Pkw und Motorrad befassen, bergen die drei restlichen Beiträge unter der Kategorie: "Trendreport: Mobilität der Zukunft" die Hoffnung auch etwas zum Öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV im Allgäu zu erfahren. Doch leider findet man auch hier nur15 Artikel rund um den privaten Pkw.

Dabei hat es mit Einführung der Linie 11 im südlichen Oberallgäu 2021 eine Zäsur im Nahverkehr des Großraumes Immenstadt, Untermaiselstein, Burgberg, Sonthofen und Blaichach gegeben. Erstmals gibt es für diese fünf Gemeinden eine Buslinie, die sie im Takt miteinander verbindet. In Immenstadt wirkt die Linie 11 wie eine zusätzliche Stadtbuslinie, da sie den Stadtteil Bühl im Stundentakt anfährt.

In Anbetracht der Herausforderungen des Klimawandels, der Demographie und der Ansprüche an Mobilität ist das Thema ÖPNV auch im Allgäu relevant. Die (unlösbaren?) Verkehrsprobleme von Immenstadt beispielsweise, durch die enge Tallage und mit über 5.000 Ein- und Auspendlern, die Weitläufigkeit der wachsenden Eigenheimsiedlungen und die zunehmende Zentralisierung der Versorgungsangbote erfordern über kurz oder lang eine wirkliche ÖPNV-Offensive.

Das ÖPNV-Angebot der Verkehrsgemeinschaft mona im südlichen Allgäu, abgesehen von den Stadt- und Ortsbuslinien in Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf und den Linien 1, 45 und jetzt 11 fährt hier nichts im Takt. Der regionale Busverkehr besteht zum Größten Teil aus ehemaligen Schulbuslinien, die freilich auch nur an Schultagen zur Verfügung stehen. Das Übrige reicht für einen gut planbaren Gelegenheitsverkehr, aber bietet selbstverständlich keine Alternative zum eigenen Fahrzeug.

Sicherlich hat die Schließung vieler Bahnhaltepunkte im Allgäu nicht direkt mit dem Ausbau und Neubau der meisten Allgäuer Autohäuser in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts zu tun, aber natürlich steht dies im selben Kontext.

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