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BHS-Sonthofen setzt auf Wachstum

Die BHS-Sonthofen GmbH setzt weiter auf Wachstum: Der Maschinenbauer mit 210 Arbeitsplätzen in Sonthofen errichtet jetzt «An der Eisenschmelze» für über fünf Millionen Euro ein neues, modernes Verwaltungsgebäude. Gründe für ein Fest gab es dreierlei: So erfolgte die Grundsteinlegung für den Neubau. Zugleich konnten Mitarbeiter und Gäste die Einweihung einer neuen, zwei Millionen Euro teuren Lagerhalle feiern. Und die GmbH besteht seit 15 Jahren.

Das neue Verwaltungsgebäude mit rund 3000 Quadratmetern Bürofläche bietet ab Sommer 2012 auf vier Geschossen 90 Mitarbeitern eine moderne Arbeitsumgebung und Platzreserven für die weitere Expansion des Unternehmens. Die Glasfassade soll die Technologie-Orientierung von BHS widerspiegeln. Ressourcen schont dabei ein modernes Energiekonzept. Denn ob zum Heizen oder Kühlen - ein großer Teil der Energie dafür stammt aus dem Grundwasser. Außerdem ist es möglich, regenerative Energien (Geothermie) einzusetzen.

«Betonkern-Aktivierung» ist bei dem Projekt ein Stichwort: Das Prinzip ist dem einer Fußbodenheizung ähnlich, nur dienen nun die Geschossdecken dazu, Räume zu beheizen oder zu kühlen. Diese Temperaturzuführung von oben wird in Büroräumen als wesentlich angenehmer empfunden. Dazu kommt laut Unternehmen eine sehr hohe Wärmedämmung deutlich über den Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009.

Die Büro- und Arbeitsflächen wird ein Innenarchitekt nach den aktuellsten Arbeitsgrundsätzen gestalten.

Für Dr. Christof Kemmann, geschäftsführender Gesellschafter, sind ein ansprechendes und zweckgerechtes Arbeitsumfeld und ein schonender Umgang mit Ressourcen wichtig: «Da das Gebäude viele Glasflächen hat und im Inneren durch technische Ausstattung wie Computer viel Wärme entsteht, haben wir uns für eine besonders effiziente Kombination aus Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung und Geothermie entschieden.» Wie Kemmann weiter betonte, laufen die Geschäfte für BHS-Sonthofen gut, gebe es auf mehreren Arbeitsfeldern beim Auftragseingang «stürmische Entwicklungen». Allerdings seien die Zeiten heute unsicherer als in früheren Jahren. Da beruhige, dass BHS-Sonthofen keine Bankschulden habe.

In Grußworten würdigten Landrat Gebhard Kaiser und Bürgermeister Hubert Buhl die besondere Erfolgsgeschichte von BHS-Sonthofen. Die Firma sei für das Oberallgäu und das Allgäu ein Glücksfall, betonte der Landrat. Und: «Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft.»

Bürgermeister Buhl schenkte dem Unternehmen zum Schutz vor Geistern und Naturereignissen ein eigens aus Metall geschmiedetes Hufeisen. Wenn ein Unternehmen immer wieder investiere, gebe es für die Belegschaft eigentlich nichts Besseres, sagte Betriebsrat Engelbert Bechteler. Denn das spreche für die Sicherheit der Arbeitsplätze.

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