Soziales
Bewohner des Seniorenpflegeheims in Blaichach sollen im Mai 2012 einziehen

«St. Martin Seniorenvilla», «Grüntenblick», «An der Burgruine» oder «Die alten Rittersleut» - viele Vorschläge, wie das neue Seniorenpflegeheim in Blaichach heißen soll, landeten bereits auf dem Tisch von Bürgermeister Otto Steiger: «Wir suchen einen Namen, der mit einer geschichtlichen Person oder mit einem Ereignis aus der Natur zu tun hat.» Noch können die Blaichacher ihre Ideen im Rathaus melden, im Mai will der Hauptausschuss darüber beraten. Ein Jahr später sollen dann die ersten Bewohner in die neue Einrichtung einziehen.

«Bezugsfertig ist das neue Heim voraussichtlich am 1. Mai 2012», erläutert Leiterin Verena Fleischer ihren knapp 70 Zuhörern bei der Bürgerversammlung. Ziel sei es, darin möglichst viel Normalität zu schaffen: Die Bewohner sollten sich in der Umgebung wohlfühlen, während sie ihren Lebensabend verbringen. Neben einem Gemeinschaftsraum auf jeder Etage - dort werde zusammen gegessen - gebe es etwa ein gemeinsames Pflegebad, einen Veranstaltungsraum im Eingangsbereich und einen großen Andachtsraum. Ebenso sei das Tiefgaragendach als Garten nutzbar.

Die Einzelzimmer mit jeweils 14 bis 20 Quadratmeter Wohnfläche könnten individuell möbliert werden, ergänzt Projektleiterin Yvonne Gramlich-Maier. Jede Wohnung besitze ein Badezimmer mit Dusche, die «schwellenlos begehbar» sei. In alle Stockwerke kämen die Besucher über einen Aufzug.

Laut der Architektin vom Bauunternehmen Walter Maier achte man bei dem Neubau besonders auf Wärmeisolierung und Energieeffizienz: Alle Zimmer würden gedämmt - sowohl der Boden, das Dach als auch die Wände - und die Fenster bekämen eine Dreischeibenverglasung. Zudem werde es eine Lüftungsanlage, einen Brennwertkessel und eine Solaranlage für warmes Wasser im Gebäude geben.

Nur mit Pflegestufe

Im Seniorenpflegeheim aufgenommen würden Bewohner aller Pflegestufen «bis hin zur Schwerstpflege», betont Leiterin Fleischer. Einzige Ausnahme: Menschen, die an spezielle Beatmungsgeräte angeschlossen werden müssen. Voraussetzung sei aber das Vorhandensein einer Pflegestufe - schließlich werde ein Seniorenpflegeheim und kein Seniorenwohnheim gebaut.

Werden auch Bewohner außerhalb Blaichachs aufgenommen? Freilich behandle man die Bewerber aus dem Ort bevorzugt, sagt Fleischer. «Allerdings sollen im Gebäude keine Wohnungen leer stehen.»

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