Naturschutzgebiet
Betreuung der Allgäuer Hochalpen gesichert - Freistaat übernimmt Finanzierung

Für die nächsten Jahre gesichert ist die Betreuung des Naturschutzgebietes Allgäuer Hochalpen durch einen Hauptamtlichen. Diplom-Biologe Henning Werth (43) wird somit weiter in dem Naturschutzgebiet im südlichen Oberallgäu tätig sein.

Er ist unter anderem für wissenschaftliche Erhebungen, die Öffentlichkeitsarbeit, Beratungen und Führungen zuständig. Zudem vertritt er als Sprecher die Interessen der insgesamt 38 Gebietsbetreuer in Bayern. Finanziert wird die Betreuung des Naturschutzgebietes Allgäuer Hochalpen zu 40 Prozent aus dem bayerischen Naturschutzfonds, zu 15 Prozent vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) als Träger und zu 45 Prozent von der EU.

Da die europäische Förderung zum 1. April kommenden Jahres ausläuft, sagte Staatskanzleichef Marcel Huber zu, dass der Freistaat die Finanzierung übernehmen werde. Noch in seiner früheren Funktion als Umweltminister hatte Huber vor einigen Wochen zusammen mit Werth und dem Bad Hindelanger Bürgermeister Adalbert Martin das Oberallgäuer Naturschutzgebiet besucht und sich über die Arbeit des Gebietsbetreuers informiert.

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