Ärztemangel
Aufnahmestopp bei vielen Oberallgäuer Kinderärzten

Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz beklagt, dass es zu wenig Kinderärzte gibt.
  • Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz beklagt, dass es zu wenig Kinderärzte gibt.
  • Foto: Marcus Merk
  • hochgeladen von David Yeow

Eineinhalb Jahre vorher musste eine Mutter den Arzttermin für die U9-Untersuchung ihres Kinder vereinbaren. Kein düsteres Zukunftsszenario, sondern ein Fall im Oberallgäu, den Landrat Anton Klotz schildert.

„Oberallgäuer und Kemptener Kinderarztpraxen weigern sich zunehmend, Kinder als Patienten neu aufzunehmen und zu behandeln.“ Dass es zu wenig Fach- und vor allem zu wenig Kinderärzte gebe, beklagt Klotz in einem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB): Die Praxen seien durch das hohe Patientenaufkommen überlastet und versuchten, sich durch das Abweisen von Patienten zu retten. Was sich wiederum auf die Hausärzte auswirke.

So gab es beim Landratsamt bereits die verzweifelte Rückmeldung einer Oberallgäuer Allgemeinärztin: Es werde selbst für Hausärzte immer schwieriger, Kinder bei Fachärzten für Pädiatrie vorstellen zu können. Im südlichen Oberallgäu nehmen nach Klotz’ Informationen fast alle kinderärztlichen Praxen keine neuen Kinder mehr an. Ausnahmen gebe es lediglich für Neugeborene. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 18.09.2018.

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