Asylpolitik
Asyl im Oberallgäu: Landrat beschwört die Einheit

Die Flut der Flüchtlinge rollt weiter und auch im Landkreis Oberallgäu kommen immer mehr Asylbewerber an. Um die 1200 sind es aktuell, bis Jahresende werden es wohl bis zu 2000 Menschen sein. Die Situation, das sagte Landrat Toni Klotz am Freitag bei einer Sondersitzung des Oberallgäuer Kreistags, sei die größte Herausforderung seit Jahrzehnten.

Und der Scheitel der Flüchtlingswelle sei noch gar nicht erreicht. 'Schaffen wir das? Und wie schaffen wir das? Diese Fragen müssen wir uns stellen', sagt Klotz und gab selbst die Antwort: Zu schaffen sei diese Herausforderung nur, wenn alle im Oberallgäu an einem Strang ziehen. In der Sitzung wollte der Kreischef zwei Botschaften vermitteln: Dass man noch mehr und näher zusammenrücken müsse.

An die Bürger gerichtet sagte Klotz: 'Diese Entwicklung beeinflusst alle Bereiche unseres Lebens.' Das müsse den Menschen bewusst werden. Doch sie dürften dieser Entwicklung nicht ablehnend gegenüberstehen, sondern bräuchten ein offenes Herz. Nur so sei es möglich, die Integration gemeinsam voranzubringen. Und, so der Landrat: 'Migration kann auch eine Chance sein.'

Lob von allen Seiten gab es in der Sitzung für die mittlerweile fast 1000 Ehrenamtlichen, die sich im Oberallgäu für die Flüchtlinge engagieren. Und es gab viele Informationen und zahlen rund um das Thema Asyl.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 05.10.2015.

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