Jugendarbeit
Aktivspielplatz in Blaichach hat Zukunft

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Der Aktivspielplatz am Schwarzenbach in Blaichach soll bald wieder seine Tore öffnen. Wie berichtet, hat die Gemeinde das Gelände am ehemaligen 'Schlössle', oberhalb des Parkplatzes der Firma Bosch, vorübergehend gesperrt: Morsche Äste drohen dort, herunterzufallen. Weil seither mehrere Fragen offengeblieben sind, bestellte Bürgermeister Otto Steiger Maria Brunnert in den Hauptausschuss. Dort erläuterte die Vorsitzende des Trägervereins Aktivspielplatz, wie es künftig weitergehen soll.

Die Sperrung des Platzes habe 'Einiges ins Rollen gebracht', meinte Brunnert. Zählte der Verein vor Kurzem um die zehn Mitglieder, so seien inzwischen 20 weitere beigetreten. An der Hand hat die Vorsitzende etwa einen Schreiner, Förster und Zimmerer, die an der künftigen Gestaltung des Aktivspielplatzes und der Waldpflege mitwirken könnten. Zudem gebe es mehrere Eltern, die den Verein auch finanziell unterstützen würden.

Als Leader-Projekt beworben

Darüber hinaus habe sich der Aktivspielplatz für die Aufnahme in das Leader-Plus-Projekt beworben, berichtete die Vereinsvorsitzende. Hintergrund: Damit bezuschusst die Europäische Union Projekte in ländlichen Räumen, bei denen sich Bürger vor Ort beteiligen. Ebenso soll es in Zukunft neue Angebote, auch kostenpflichtige und welche für Erwachsene geben.

Brunnert schwärmte: 'Wir waren noch nie so nah dran, unsere eigentlichen Visionen umzusetzen.'

In Sachen Pflegemaßnahmen – bevor der Spielplatz geöffnet wird, müssen zuerst bei bis zu 30 Bäumen die Kronen gepflegt, Totholz entfernt, zu lange Äste gekürzt und Reiber entfernt werden – war Bürgermeister Steiger aber noch skeptisch, was das eingeholte Angebot von Brunnert betraf: 'Die Kosten (2000 Euro) erscheinen mir im Vergleich zu einem anderen Angebot eher gering.' Zumal die Aufräumarbeiten darin nicht inklusive seien. Darum würden sich ihre Mitglieder kümmern, versicherte Brunnert.

Letztlich nagelte Gemeinderat Harald Seelos sie fest: 'Dann machen wir es doch, wie bei anderen Vereinen.' Der Aktivspielplatz bekommt nun einen Zuschuss in Höhe der Kosten (2000 Euro) von der Gemeinde, ist selbst aber auch Auftraggeber für die Pflegemaßnahmen – das beschloss der Ausschuss einstimmig. Die ausführende Firma muss bestätigen, dass das Areal ohne Bedenken benutzt werden kann, der Verein muss dessen 'Verkehrssicherheit' regelmäßig nachweisen.

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