Infrastruktur
Ärger um den Immenstädter Bahnhof: Jetzt wird Berlin involviert

Für gehbehinderte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen ein Graus, für wartende Bahngäste eine Zumutung, für Radfahrer ein Ärgernis: Der Immenstädter Bahnhof ist alles andere als ein Aushängeschild für den Zugverkehr.
  • Für gehbehinderte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen ein Graus, für wartende Bahngäste eine Zumutung, für Radfahrer ein Ärgernis: Der Immenstädter Bahnhof ist alles andere als ein Aushängeschild für den Zugverkehr.
  • Foto: Ulrich Weigel
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Der Immenstädter Bahnhof bleibt den Fahrgästen weiterhin ein Ärgernis, das berichtet die Allgäuer Zeitung. Ende Mai wurde das Vordach am Bahnsteig abgebaut und soll erst im kommenden Jahr erneuert werden. Außerdem dürfen die Fahrradständer nicht mehr benutzt werden. Das hat zur Folge, dass die Räder im Wartebereich des Busbahnhofs abgestellt werden. Stadträte, Landtags- und Bundesabgeordnete und sogar der Bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart setzen sich für Verbesserungen rund um die Gleisanlagen ein, so die AZ in ihrer Dienstagsausgabe. Bislang ohne Erfolg, denn die Bahn zeige sich davon unbeeindruckt.

Inzwischen beschäftigt sich sogar die Bundesregierung in Berlin mit dem Immenstädter Bahnhof. Die Bundestagsabgeordneten der FDP wurden nun nach einem Besuch vor Ort aktiv. Der Oberallgäuer Abgeordnete Stephan Thomae und sein Kollege Dr. Christian Jung, Verkehrsexperte der Freien Demokraten in Berlin, haben im Bundestag eine „Kleine Anfrage“ zu Immenstadt gestartet – als Negativ-Beispiel für die Barrierefreiheit von bayerischen Bahnhöfen, erklärt die AZ am Dienstag.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 12.11.2019.

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Zustand des Immenstädter Bahnhofs sorgt für Ärger

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