Gericht
Oberallgäuer Landwirt (43) entsorgt Kälbermist auf dem Feld - 1.200 Euro Strafe

Weil er Kälbermist auf seinem Feld ausgebracht hat, ist ein Oberallgäuer Landwirt zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro (30 Tagessätze) verurteilt worden. Die Anklage am Amtsgericht Sonthofen gegen den 43-Jährigen lautete auf unerlaubten Umgang mit Abfällen. <%IMG id='1003609' title='Justitia'%>

Dem Landwirt wurde vorgeworfen, im April Kälbermist auf dem unbefestigten Grund eines Wiesengeländes verteilt zu haben, um diesen so zu entsorgen. 'Aus dieser Dunglege traten Mistsickersäfte aus, welche mangels vorhandener Abfangmöglichkeiten ungehindert in den umliegenden Boden eindrangen', führte die Staatsanwältin aus. Da der Landwirt bereits im Jahr 2009 wegen eines ähnlichen Falles angezeigt worden war, sei ihm die Problematik bekannt gewesen, sagte die Vertreterin der Anklage.

Wie dem 43-Jährigen bekannt sei, enthielten die Mistsickersäfte für den Boden schädliche Stoffe. Aus diesem Grund müssten Dungstätten auf einer dichten und wasserundurchlässigen Bodenplatte errichtet werden und für eine Ableitung des Sickerwassers sei eine wasserdichte Jauche- und Güllegrube anzulegen. 

Den Weg der Gülle von der Kuh auf die Wiese sehen Sie <%LINK text='in einer Reportage von all-in.de' id='1717321' tag='' type='Artikel' %>.

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