Bürgerwerkstatt
„Tiny House Allgäu“ stellt Wohnen im Kleinformat in Heimenkirch vor

Tiny Houses werden als Ferienwohnungen genutzt, als Übergangsbleibe, aber manche Menschen leben auch dauerhaft in solchen kleinen Häusern. Vor allem junge Menschen interessieren sich für Konzepte, wie sie die Betzigauer Firma „Tiny House Allgäu“ entwickelt.
  • Tiny Houses werden als Ferienwohnungen genutzt, als Übergangsbleibe, aber manche Menschen leben auch dauerhaft in solchen kleinen Häusern. Vor allem junge Menschen interessieren sich für Konzepte, wie sie die Betzigauer Firma „Tiny House Allgäu“ entwickelt.
  • Foto: Pio Mars/Tiny House Allgäu
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Erstaunlich viel Zulauf hatte die zweite Bürgerwerkstatt zum Thema „Gut wohnen in Heimenkirch“. Unter den etwa 50 Besucherinnen und Besuchern im Saal des Paul-Bäck-Hauses waren auch viele junge Leute. Ihr Interesse galt vor allem innovativen Wohnideen, wie sie als Anbieter aus der Region das Betzigauer Unternehmen „Tiny House Allgäu“ vorstellte.

Dieses baut kleine Häuser, die keinen dauerhaften Standort brauchen, also bei Bedarf an einen neuen Ort bewegt werden. Die Gemeinde will sondieren, ob auf diese Weise Wohnraum auf Grundstücken entstehen könnte, deren Eigentümer vorerst weder bauen noch verkaufen möchten.

Gut fünf Hektar bebaubare Fläche hat die Gemeindeverwaltung zwischen Riedhirsch und Meckatz ausgemacht, auf denen grundsätzlich Baurecht besteht. Die Eigentümer nutzen sie aber aus verschiedenen Gründen nicht als Bauland. Gegen den Verkauf von Grundstücken spricht etwa, dass Geldvermögen auf Bankkonten derzeit so gut wie keine Zinsen abwirft. Vielleicht könnte man die Flächenressourcen dennoch nutzen und dabei eine „Win-Win-Situation für Eigentümer und Bürger schaffen“, hofft Bürgermeister Markus Reichart. Die Idee ist, Flächen für einen begrenzten Zeitraum, beispielsweise zehn Jahre, an Menschen zu verpachten, die dort ihr Häuschen aufstellen und nach Ablauf der Pachtzeit einen neuen Standort suchen.

Thomas Richter von „Tiny House Allgäu“, beschrieb die Mini-Häuser: In der kleineren Ausführung und auf ein Fahrgestellt montiert können Besitzer ihr Häuschen selbst transportieren, für schwerere Modelle ist ein Tieflader erforderlich. Die Grundflächen reichen von 18 bis etwa 25 Quadratmeter, wobei die Betten auf einer Empore untergebracht sind. Wer mehr Wohnraum braucht, kann die Bauten als Module zu größeren Einheiten zusammenstellen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Westallgäuers vom 14.05.2019.

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