Bei Günzburg
Sprengung der Fliegerbombe verlief nach Plan - Absperrungen aufgehoben und A8 wieder frei

Sprengung einer Fliegerbombe in Günzburg am Donnerstag.
7Bilder
  • Sprengung einer Fliegerbombe in Günzburg am Donnerstag.
  • Foto: Mario Obeser
  • hochgeladen von Redaktion all-in.de

Update (12:50 Uhr): 

Die Fliegerbombe, die am Mittwoch im Bereich des Gewerbegebietes Deffingen Süd südlich von der A8 gefunden worden war, konnte am Donnerstagvormittag laut einer Polizeimeldung kontrolliert gesprengt werden. 

Planmäßige Sprengung

Nachdem im Vorfeld ein Sicherheitsbereich von 500 Metern im Umkreis der Bombe geräumt gesperrt worden war und der Durchgangsverkehr auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Burgau und Günzburg ebenfalls gesperrt worden war, kam es zu der kontrollierten Sprengung. Der verantwortlichen Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes führte diese um 10:25 durch. Die Sprengung der Bombe verlief wie geplant. Es gab keine Sach- oder Personenschäden. 

Verkehr auf der A8 rollt wieder

Im Anschluss konnten die Absperrungen im Umfeld der Bombe wieder aufgehoben werden. Auch der Verkehr auf der Autobahn wurde wieder freigegeben. Die A8 war für etwa 45 Minuten gesperrt. 

Etliche Einsatzkräfte involviert

Neben dem Kampfmittelbeseitigungsdienst waren einige Einsatzkräfte mit dem Vorfall beschäftigt. Dazu gehörten die Polizei samt eines Hubschraubers, die Feuerwehren Günzburg, Deffingen, Denzingen, Nornheim und Burgau und der Rettungsdienst. An den Absperrmaßnahmen auf der Autobahn warrn auch die Betreibergesellschaft der BAB und die Firma Pansuevia beteiligt. Bei den örtlichen Verkehrssperrungen unterstützte die Straßenmeisterei Günzburg. 

Update (9:00 Uhr):

Nach Angaben der Polizei wird aktuell die Sprengung der Fliegerbombe vorbereitet. Die Autobahn wird in den nächsten Minuten gesperrt. Aktuell wurden einige Gewerbegebäude und Verwaltungsgebäude auf dem Areal des Legolands geräumt. Bis ca. 11 Uhr am heutigen Donnerstag soll das betroffene Gebiet wieder freigegeben werden.

Bezugsmeldung:

In Günzburg wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Donnerstagvormittag eine Fliegerbombe sprengen. Die Bombe hat eine Netto-Sprengmasse von 30 Kilogramm. Laut Polizei kann man diese Bombe aus dem 2. Weltkrieg nicht entschärfen, sondern muss sie kontrolliert am Fundort sprengen.

Der Fundort: eine Freifläche

Die Bombe liegt auf einer Freifläche östlich des Gewerbegebietes Deffingen Süd (Kimmerle-Ring) bzw. der Bundesstraße 16 und südlich der Autobahn A8. Sie wurde bei Sondierungsarbeiten gefunden. "Derzeit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung", heißt es im Polizeibericht.

Hier wird für die Sprengung evakuiert:

Für die Durchführung der Sprengung am Donnerstagmorgen gibt es um den Fundort einen Sicherheits- bzw. Evakuierungsbereich. Der Radius umfasst 500 Meter. Betroffen von dem Sicherheitsradius und den damit verbundenen Absperrmaßnahmen sind Betriebe im Bereich des Gewerbegebietes Deffingen Süd und Teile des LEGOLAND-Freizeitparkes mit dem angrenzenden Feriendorf.

Hier gibt es Verkehrsbehinderungen:

Voraussichtlich zu massiven Behinderungen wird es unter anderem auf der A8 und der B16 kommen. Während der unmittelbaren Vorbereitung und Durchführung der Sprengung darf der definierte Sicherheitsbereich nicht betreten oder befahren werden. Dies betrifft auch den Durchgangsverkehr auf der Autobahn und bedingt die Sperrung der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Günzburg und Burgau. Die Sperrungen treten ab etwa 07.00 Uhr in Kraft und werden voraussichtlich bis etwa 11.00 Uhr andauern.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ