Schuld ist die Pandemie
Enttäuschung für Festival-Fans: Wie kam es zur Absage von "go to GÖ"?

Wehmütig blicken die Organisatoren auf das leere Feld am Ortseingang von Görisried: auch heuer gibt es kein "Go to Gö".
  • Wehmütig blicken die Organisatoren auf das leere Feld am Ortseingang von Görisried: auch heuer gibt es kein "Go to Gö".
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Es hat Ende April 2019 das letzte Mal stattgefunden: Das Ostallgäuer Festival "Go to Gö". Drei Jahre lang heißt es jetzt bereits: Festival-Pause! Drei Jahre, denn auch dieses Jahr ist es abgesagt. Nach langen Überlegungen und vielen Diskussionen stand diese Entscheidung Ende März für die Organisatoren fest. 

Am Ortsausgang von Görisried blickt man derzeit auf ein weites Feld. Hätte das Festival, das an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden Ende April/Anfang Mai steigt, stattgefunden, dann würden hier jetzt viele der ehrenamtlichen Helfer schon mit dem Aufbau beschäftigt sein. Doch die vielen Fragezeichen, die hinter der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie stehen, haben letztendlich zur Absage geführt. Auch wenn das Festival eigentlich komplett ohne Corona-Auflagen hätte stattfinden können.

Soziale Verantwortung sei zu groß

Die soziale Verantwortung sei laut den Organisatoren einfach zu groß gewesen. Josef Guggemoos, Sprecher des Organisationskomitees, kommentiert die Absage im Interview mit allgäu.tv: „Nicht bloß für die Gäste haben wir die Verantwortung, sondern natürlich auch für unsere ganzen Helferinnen und Helfer, für Sicherheitspersonal, für die Infrastruktur wie die Freiwillige Feuerwehr.“ Es wäre seiner Meinung nach nicht die Frage gewesen, ob sich jemand am ersten Wochenende oder während des Aufbaus ansteckt, sondern wie viele. Auch die Tatsache, dass es keine Versicherung für Corona-bedingte Ausfälle gebe, habe die Festival-Absage untermauert.

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