Wettbewerb
Trotz fehlender DSV-Unterstützung: Allgäuer Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften im Ski-Freestyle dabei

Eine interessante Vorgeschichte hat die deutsche Meisterschaft im Ski-Freestyle, die am Wochenende in der Schweiz auf der Engstligenalp bei Adelboden stattfindet. 'Wir bekamen vom Deutschen Skiverband keine finanzielle Unterstützung für die Meisterschaft', erklärt Werner Weber (Tiefenbach), Freestyle-Sportwart im Allgäuer Skiverband, dieses Kuriosum.

Weber hatte deshalb frühzeitig Gespräche mit österreichischen und Schweizer Freestyle-Funktionären geführt. 'Beide Nationen haben spontan angeboten, im Rahmen ihrer eigenen nationalen Meisterschaften die ,Deutsche‘ mitauszutragen. Obwohl wir im Welt- und Europacup konkurrieren, haben wir dort derzeit mehr Unterstützung als beim DSV', sagt Weber. Dass die Wahl auf die Schweiz fiel, begründet er damit, dass die deutschen Athleten mehr Zeit hatten, sich über Fis-Rennen zu qualifizieren.

Der 17-jährige Thomas Leibelt aus Füssen hat das ebenso geschafft wie Noah Bieber (17/Marktoberdorf). Dabei ist auch Lena Mayer (18) aus Fischen. Die Europacup-Ranglisten-13. reiste direkt von der Junioren-WM aus Valmalenco an. Dort landete Slopestyler Jakob Geßner (Kempten) auf Rang 29, im Skicross belegte der Hindelanger Cornel Renn beim Sieg von Florian Wilmsmann (Hartpenning) Platz acht. Auch Yuma Hioki (18) ist bei der 'Deutschen' am Start – obwohl er weiß, dass er nicht Meister werden kann. Er ist zwar gebürtiger Allgäuer, aber auch Japaner.

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