Skate-Nacht
Schwitzen für den guten Zweck

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Die dritte Skate-Nacht in Schwangau hat mit einem Rekord begonnen: 154 Wintersportler aus dem gesamten Allgäu haben die idyllische Langlaufstrecke am Fuß der Königsschlösser in Angriff genommen - und für den guten Zweck Runde um Runde zurückgelegt. Für die Organisatoren um Andreas Schweiger war diese große Beteiligung eine tolle Überraschung, zumal das Wetter bis Mitte der Woche nicht für eine Veranstaltung dieser Art sprach.

Doch der Schnee kam zur rechten Zeit und die Langläufer waren wohl alle erfreut, dem Sport wieder in weißer Umgebung zu frönen. So wurde auf der 1,5 Kilometer langen Loipe unterhalb der Königsschlösser für den guten Zweck geschwitzt. Eine Stunde lang galt es für die Hobbysportler durchzuhalten: Für jede absolvierte Runde in dieser Zeit spendeten die Organisatoren des Turn- und Sportvereins Schwangau einen Euro für die Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Kurz vor dem Start gab Organisator Schweiger den Läufern noch einen Tipp mit auf den Weg: «Der frische und kalte Schnee ist ein wenig stumpf, da müsst ihr ein bisschen Gas geben, damit wir auch anständig was spenden können.» Die Hobbyläufer nahmen ihn beim Wort und spulten ihre Runden ab: Am Ende kamen sie zusammen auf beachtliche 1360 Runden - was der Kartei der Not zur Unterstützung in Not geratener Menschen in der Region 1360 Euro einbrachte.

Die Breitensportler ließen es auch mal etwas lockerer angehen und gönnten sich eine kurze Pause am Teekessel. Unter ihnen auch Natascha Straubinger. Sie lief heuer zum ersten Mal mit und genehmigte sich nach ihrer dritten Runde erst einmal eine kurze Verschnaufpause: «Die Atmosphäre hier ist toll und es macht richtig viel Spaß mitzulaufen. Ein Rennen ganz ohne Zeitdruck und Stress - das ist super», sagt sie. Laufpartner Stefan Hackel nahm schon an den bisherigen Skatenächten in Schwangau teil. «Dass alle für eine gute Sache laufen, macht die Stimmung so gut.» So sahen das auch die Profis, die vom Start weg Gas gaben und ihre Konkurrenz scharf im Auge behielten. Da blieb für einen Plausch an der Verpflegungsstation keine Zeit.

Die Schnellsten unter den vielen Läufern, Volker Neumann und Benedikt Abel, liefen in der einen Stunde dreizehn Runden - der Durchschnitt bei den Breitensportlern lag bei 8,5 Runden.

Für Organisator Christoph Schweiger war die Veranstaltung wieder gelungen: «Besser hätte es nicht laufen können. Alle Teilnehmer waren zufrieden und bestätigen uns damit darin, nächstes Jahr wieder eine Skate-Nacht zu organisieren. Die Präparierung der Loipe durch die Tegelbergbahn war hervorragend und der Neuschnee ein Geschenk fürs Auge», sagte er. Damit die Skate-Nacht so reibungslos über die Bühne ging, haben gut 40 Helfer des TSV in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk kräftig mit angepackt.

 

 

 

 

 

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