Eishockey
Pfrontener Falcons gewinnen gegen die Crusaders aus Fürstenfeldbruck mit 5:2

Mit einem 5:2-Heimsieg über die Crusaders aus Fürstenfeldbruck haben die Pfrontener Falcons am Freitagabend deren zweiten Tabellenplatz in der Eishockey-Landesliga übernommen. Die Spieler um den Fürstenfeldbrucker Trainer Norbert Strobel zeigten von Beginn an durch ihre körperliche Präsenz, dass sie als Tabellenzweiter auch gegen die Falcons die Punkte mit nach Hause nehmen wollten.

Nach einigen Minuten des Abtastens begann ein sehenswertes Spiel mit einigen Höhepunkten. Den Anfang machte in der 9. Spielminute Markus Wagner, der auf Zuspiel von Jason Schneider und Michael Friedl die Hausherren in Überzahl in Führung brachte.

Eine weitere Überzahl nutzten die Falcons gut eine Minute vor Ende des Startdrittels, als Mannschaftskapitän Armin Schneider per Traumpass den vor dem Tor lauernden Jason Schneider bediente und dieser aus spitzestem Winkel auf 2:0 erhöhte. Doch die „Kreuzritter“ schlugen noch vor der Pause zurück, als Pfronten eine unnötige Strafzeit kassierte und Markus Pasterny auf 1:2 verkürzte.

Im zweiten Drittel wurde die Gangart etwas härter. Roman Fröhlich wurde in der 23. Minute nach einem Kniecheck vorzeitig vom Eis geschickt. Doch die Gäste vergaben ihre fünfminütige Chance zum Ausgleich. Das Pfrontener Abwehrbollwerk um Torhüter Korbinian Kaps ließ keinen Gegentreffer zu.

Und es kam noch besser. Pfrontens Spieler des Abends, der unermüdlich kämpfende Roman Sigulla, erhöhte in der 34. Minute nach Vorarbeit von Weixler und Neumann auf 3:1. In der 40. Minute boten die Falcons den Zuschauern dann Eishockey vom Feinsten. Erst checkte Verteidiger Martin Fröhlich fair aber hart und weithin hörbar auf Höhe der Mittellinie seinen Gegenspieler.

Von dem Scheibengewinn profitierte Timo Stammler, der von Sebastian Weixler bedient zwei gegnerische Verteidiger vernaschte und eine Sekunde vor Drittelende die Scheibe zwischen den Schonern von Torhüter Christoph Müller zur 4:1-Führung einschob. Die Stimmung beim Pfrontener Anhang war nun kaum mehr zu toppen, doch noch war ein Drittel zu spielen.

Die Crusaders gaben sich noch nicht auf und verkürzten erneut durch Markus Pasterny in der 48. Minute auf 2:4. Auch diesem Gegentor war eine unnötige Strafzeit vorausgegangen. Aber auch davon blieb die Mannschaft um das Pfrontener Trainergespann Michael Bielefeld und Lukas Grossrubatscher unbeeindruckt und antwortete durch den Treffer von Sebastian Weixler (Stammler/Sigulla) zum 5:2 in der 49. Minute postwendend. Das war zugleich der Endstand eines sehenswerten Eishockeyspiels.

Nun schienen sich auch die Gäste mit der drohenden Niederlage abgefunden zu haben und ein weiterer Heimsieg der Falcons war perfekt. (knae)

Strafzeiten: EV Fürstenfeldbruck: 16 Minuten; EV Pfronten: 16 + 5 + 20 Minuten für Roman Fröhlich, + 10 Minuten für Dominik Sauer sowie + 10 Minuten für Martin Fröhlich.

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