Radsport
Ostallgäuer Tobias Holweger (31) vom Team Erdgas Schwaben fährt regelmäßig unter die besten Zehn

«Das Frühjahr lief richtig gut für mich - ich bin selbst überrascht», sagt Tobias Holweger mit einem Lachen. Der 31-jährige Zahnarzt startet als Radrennfahrer seit vergangenem Jahr für das Ostallgäuer Team Erdgas Schwaben. Und schon die vergangene Saison war Holwegers bis dato erfolgreichste. «In diesem Jahr hat er sich nochmals verbessert», freut sich Teammanager Paul Hofstetten. Fünf Platzierungen unter den besten Zehn bei hochklassigen Rennen in den vergangenen Wochen belegen das.

<< Respekt gebührt ganz besonders der Art und Weise, wie er die jüngsten Erfolge erreicht hat >>, so der Manager Hofstetten aus Hopferau. Denn auf dem Programm standen vor allem lange und schwere Straßenrennen, bei denen die süddeutsche oder aber die österreichische Elite am Start waren. << Am Ende lief es dann jedes Mal auf einen Massensprint raus - und da hat sich Tobias hervorragend behauptet >>, schwärmt Hofstetten. Als wertvollste Platzierung stuft der Manager den achten Rang beim Grand Prix in Vorarlberg ein. Da das Rennen zur höchsten Serie des Landes gehört, waren alle Profiteams Österreichs am Start. << Die Bedingungen waren schwierig: Während des rund 150 Kilometer langen Rennens hat es stark geregnet und gewittert >>, sagt Holweger. Umso mehr habe er sich im Ziel über seine Platzierung gefreut - und auf der Heimfahrt gleich noch seinen Geburtstag gefeiert.

<< Cool >>, findet er auch sein Ergebnis beim Kriterium in Pfronten, wo er sich mit dem zweiten Platz auch den schwäbischen Vizetitel sicherte. Beim Straßenrennen in Aichach holte er den vierten Platz, in Neuötting den sechsten. Am meisten gefreut hat er sich aber über seinen fünften Platz in Rosenheim. << Da ging es in Runden immer über denselben steilen Berg >>, beschreibt Holweger. Mehrere Male schon hatte ihn die Spitzengruppe abgehängt - doch in der letzten Runde mobilisierte er alle Kräfte und raste nach vorn. << Es war genial zu sehen, wie viel der Kopf bei einem solchen Rennen ausmacht >>, beschreibt Holweger. Für Manager Hofstetten auch der Schlüssel zu dem Erfolg: << Tobias hat sein taktisches Fahren stark verbessert, er ist nun abgezockter. >>

Der Athlet hat selbst seine eigene Begründung: << Im Moment läuft einfach alles gut: Training und Beruf. >> Denn der 32-Jährige steigt jetzt in die Praxis seines Vaters in Kempten mit ein. Holweger freut sich auf die neue Aufgabe und genießt das Radfahren gerade besonders.

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