Eishockey
Nie war das Duell der Nachwuchsmannschaften aus Füssen und Kaufbeuren so wichtig wie heute

Duelle zwischen dem EV Füssen und dem ESV Kaufbeuren hat es viele gegeben – gerade beim Nachwuchs. Nie aber war das Ergebnis so wichtig wie diesmal. Mit der Partie am heutigen Samstag ab 18.30 Uhr in Füssen könnte sich für beide Teams entscheiden, wohin die Reise in dieser Saison der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) noch geht. Weil es sehr eng zugeht, ist für beide von Platz vier bis hin zum Abstieg alles möglich. Das wissen auch die beiden Topscorer Daniel Schmölz aus Füssen und Markus Eisenschmid aus Kaufbeuren. Schmölz spielt die Brisanz runter: 'Natürlich ist ein Derby immer was Besonderes', sagt der 19-Jährige.

'Es hängt allerdings auch nicht alles von diesem Spiel ab.' Und doch ist es ein Zeichen, dass der Stürmer für den Nachwuchs im Einsatz ist: Denn das Talent hat sich auch im Oberligateam des EV Füssen seinen festen Platz erspielt – und punktet dort regelmäßig. In der DNL aber ist seine Quote unerreicht: In lediglich acht Spielen traf Schmölz 18 Mal – und sammelte überragende 29 Scorerpunkte.

Klar, dass in Füssen nach dem Ausfall von Topscorer und Kapitän Joseph Lewis nun die Hoffnungen auf Daniel Schmölz ruhen. Zumal in der Situation, in der alles möglich ist. Und Schmölz? Er ist wie immer: gelassen. Druck? 'Nicht mehr als sonst. Wir werden das Beste daraus machen, schließlich ist es Zeit für einen Sieg.'

Druck und Motivation zugleich

'Top-Motiviert' gehe auch Kaufbeuren ins letzte Derby der Saison, sagt Markus Eisenschmid. Der U 17-Nationalspieler erzielte bislang 16 Tore und gab 19 Vorlagen. 'Ich denke, es wird eine ähnliche Atmosphäre wie beim ersten Spiel in Füssen.

Jeder von uns wird kämpfen', sagt er und verweist auf die bislang negative Bilanz seiner Mannschaft gegen den EVF in dieser Saison. Konzentrieren will sich der 16-Jährige vor allem auf sein Spiel – und nicht darauf, wer beim Gegner gerade auf dem Eis ist. 'Jede Mannschaft hat Top-Scorer in ihren Reihen', sagt der Stürmer über Daniel Schmölz. Das mache also keinen großen Unterschied.

Spiele in Füssen empfindet Eisenschmid aber durchaus als schwierig. Er hofft aber, dass Kaufbeurens Anhang zahlreich in Füssener vertreten sein wird. Denn auch Eisenschmid hat die Brisanz der Lage erkannt: 'Platz vier und zehn trennen sechs Punkte.

Ich denke man braucht mehr als 40 Punkte, um die Liga zu halten – das wird noch richtig spannend.' Eisenschmid weiter: 'Wir dürfen uns aber nicht für die anderen interessieren.' Dass mehr als die halbe Liga im Abstiegskampf steckt, empfindet der 16-Jährige als Druck und Motivation zugleich.

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