Eishockey
Neu formierte Junioren des EV Füssen wollen sich in der DNL etablieren

Für die Junioren des EV Füssen wird es am Samstag wieder ernst: Dann gehen die jungen Leoparden in ihr zweites Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse im Nachwuchs-Eishockey. Zum Auftakt hat die Mannschaft ein Derby vor der Brust: Am Samstag um 17 Uhr ist der EV Füssen beim Aufsteiger Kaufbeuren zu Gast. Ein Überblick vor dem Start:

Mannschaft Neun neue Spieler, zudem ein Rückkehrer: Verstärkt geht das Team in die neue Saison. «Letztes Jahr war unser Kader zu klein, da mussten wir reagieren», macht Cheftrainer Markus Gmeiner klar. Jedoch sollte nicht allein die Quantität stimmen - sondern auch die Qualität der neuen Spieler. «Und die stimmt ausnahmslos bei allen Neuzugängen», ist der 48-Jährige überzeugt. Einige der Neuzugänge kommen von den Ligakonkurrenten Düsseldorf, Mannheim oder Absteiger Garmisch: Sie alle hätten schon beim so genannten Tryout im April ihr Können unter Beweis gestellt. Der erhoffte Sprung nach vorne könne mit diesem Team gelingen, sagt Markus Gemeiner.

Vorbereitung Bereits im Mai haben die Junioren mit ihrem Sommertraining begonnen - und sind nach Auskunft der Trainer in hervorragender Verfassung. Auch die Ergebnisse der Testspiele seien gut gewesen: So wurde unter anderem Meister Landshut mit 4:2 geschlagen. Auch beim 1:2 in Bad Tölz und beim 2:5 gegen Rosenheim habe man gute Ansätze gezeigt. Zudem sei man ohne die Spieler ausgekommen, die für die Oberliga vorgesehen seien, aber noch bei den Junioren spielen könnten.

Trainer Eine Neuerung gibt es zudem an der Bande: Markus Gmeiner, Peter Franke sowie Sebastian Wolsch folgen auf Werner und Florian Schneider, die mit Florian Neumeyer die Schülermannschaft von Gmeiner übernehmen.

Das neue Trainertrio teilt sich die Aufgaben auf: Während Gmeiner für die Offensive sowie das Überzahlspiel des Teams zuständig ist, hat der 27-jährige Wolsch die Defensive im Blick. Mit dem 42-jährigen Franke, der die Torhüter unter seinen Fittichen hat, ist der Oberligaspieler des EV Füssen für das Unterzahlspiel des Teams verantwortlich. «Jeder kann sich auf seinen Bereich konzentrieren und viel besser korrigieren», nennt Gmeiner die Vorteile des neuen Gespanns.

Erster Gegner Für Kapitän Joseph Lewis ist Kaufbeuren ein Traumgegner, «den wir schlagen wollen - auch schlagen können». Wenngleich Trainer Gmeiner den Rivalen stärker einschätzt als den SC Riessersee, das einzige Team, das Füssen in der vergangenen Saison hinter sich zurücklassen konnte. Doch die Mannschaft ist gut vorbereitet: «Wir haben unsere Blöcke gefunden - und wollen punkten», so Gemeiner.

Ohnehin hoffen die Junioren auf einen guten Start, um sich früh vom Tabellenende abzusetzen.

Ziele Primäres Ziel ist der Klassenerhalt. «Wir wollen uns weiter etablieren», so Gmeiner. «Wenn dabei am Ende die Play-offs rausspringen, sind wir mehr als glücklich. Das wäre für uns das erste Mal.»

Prognose Dieses Team kann seine Ziele ohne Frage erreichen - solange es nicht anfängt zu träumen. Füssen kann fast jeden Gegner schlagen, vor allem dann, wenn auch die Oberligaspieler mit an Bord sind. Das Wichtigste wird sein, den Fokus allein auf den nächsten Gegner zu legen - und eine gute Leistung abzurufen. Nur so erreicht man am Ende auch die Play-offs. Das Potenzial dazu ist da. (map)

Licht an, Vorhang auf: Am Wochenende startet die Deutsche Nachwuchsliga in die neue Saison. Der EV Füssen will sich in der Eliteliga weiter etablieren - und Spuren hinterlassen. Primäres Ziel bleibt der Klassenerhalt, doch auch die Play-offs würden Trainer und Spieler gerne mitnehmen. Archivfoto: Mathias Wild

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